Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Förderprojekt für Amphibien auf dem Holcim-Areal

Kirchberg Das Kiesgrubenareal Wisgraben und Riedenboden in Kirchberg beherbergt unter anderem die stark gefährdeten Amphibienarten Gelbbauchunke und Kreuzkröte sowie Teich- und Kammmolch. Wie die Gemeinde jetzt mitteilt, wurden aufgrund dieser Vorkommen beide Standorte ins Inventar der Amphibiengebiete von nationaler Bedeutung aufgenommen.

Im vergangenen Jahre hat die Gemeinde durch Esther Schweizer, Umweltingenieurin FH, ein Förderkonzept für diese stark gefährdeten Amphibienarten ausarbeiten lassen. Finanziert wurde dieses Konzept durch den Kanton und die Holcim Kies und Beton AG, Kirchberg. Anhand dieses Konzeptes wurde ein Projekt beim ANJF (Amt für Natur, Jagd und Fischerei) eingereicht, um die vorgeschlagenen Massnahmen in der Praxis umzusetzen. Das Projekt wurde als fachlich fundiert und aus der Sicht des Amphibienschutzes von höchster Priorität eingestuft.

Es wird mit einem Kantonsbeitrag von 80 Prozent unterstützt. Die Restkosten von 20 Prozent werden durch die Holcim Kies und Beton AG übernommen. Das Förderprojekt soll aus betrieblichen und ökologischen Gründen in mehreren Etappen durchgeführt werden. In der ersten Etappe werden ausschliesslich Massnahmen auf dem Grundeigentum der Holcim Kies und Beton AG ausgeführt.

Langfristiges Überleben der Arten sichern

Diese Massnahmen sollen dazu führen, dass die in den Kiesgruben vorkommenden, stark gefährdeten Amphibienarten genügend grosse Populationen aufbauen können, sodass ein langfristiges Überleben der Vorkommen vorerst gesichert ist. Das Amphibien-Förderprojekt in Kirchberg verfolgt gesamthaft das Ziel, dass die gefährdeten Amphibien in den beiden Kiesgruben grosse Bestände aufbauen können und mit weiteren Vorkommen auf dem Gemeindegebiet und/oder mit Vorkommen in angrenzenden Gemeinden vernetzt werden.

Entsprechend werden weitere Etappen geplant, welche auch Massnahmen ausserhalb der Kiesgruben beinhalten. (gem/sas)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.