Fluglärm und Energiestadt

Es geht in die entscheidende Phase im Aadorfer Wahlkampf. Morgen findet ein Podium statt.

Olaf Kühne
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GUNTERSHAUSEN. «Das wird eine spannende Sache», freut sich Thomas Herbst. Der Präsident der Dorfgemeinschaft Guntershausen hat mit seinem Vorstand ein Podium mit den beiden Kandidaten für das Gemeindepräsidium auf die Beine gestellt. Morgen abend werden in der Guntershauser Turnhalle Roman Engeler (SVP) und Matthias Küng (parteilos) ihre Klingen kreuzen.

Vor zwei Wochen riefen die Guntershauser dazu auf, über ihre eigens adaptierte Webseite (www.guntershausen.ch) Fragen an die Kandidaten einzureichen. «Der Rücklauf ist erfreulich», sagt Herbst. Seiner damaligen Bitte, sich auf Fragen zur kommunalen Politik zu beschränken und nationale oder gar internationale Themen aussen vor zu lassen, sei nachgekommen worden. So werden sich Engeler und Küng morgen abend mit dem Fluglärm über dem Hinterthurgau genauso konfrontiert sehen wie mit der drohenden Schliessung der Bahnstation Guntershausen. Weitere Themen seien die Schulwegsicherheit sowie der Umgang der «Energiestadt Aadorf» mit der Energiewende.

Eine überregionale Thematik lässt Herbst dann aber doch zu: den Lehrplan 21. «Der betrifft zwar nicht mal die Politische, sondern die Schulgemeinde», erklärt Herbst. «Letztlich gehen unsere Kinder aber hier in der Gemeinde zur Schule und sind davon tangiert.»

Auch der Vorstand der Dorfgemeinschaft hat sich einige Fragen ausgedacht. Wie die Belastung und die Exponiertheit durch das Amt des Gemeindepräsidenten bei der Familie ankommt, wird man die Kandidaten fragen – und wie sie gedenken, den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde zu stärken und die Jugend einzubinden.

Mittwoch, 21. Januar, 20 Uhr Mehrzweckraum Turnhalle Guntershausen