Flirt mit einer Prinzessin

Peter Wyrsch war – und ist es immer noch – ein offener und neugieriger Mensch mit hoher Fachkompetenz. Davon können unzählige Informanten, die dem Mann Infos am Telefon (heutzutage am Handy) oder im direkten Gespräch News weitergaben, ein Liedchen singen. Er wollte immer alles wissen.

Urs Nobel
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Peter Wyrsch war – und ist es immer noch – ein offener und neugieriger Mensch mit hoher Fachkompetenz. Davon können unzählige Informanten, die dem Mann Infos am Telefon (heutzutage am Handy) oder im direkten Gespräch News weitergaben, ein Liedchen singen. Er wollte immer alles wissen. Seine Neugierde entspricht ebenso seinem Naturell wie seine Offenheit und seine Unkompliziertheit, mit denen er auf die Menschen zugeht.

So auch anlässlich eines CHIO in Aachen an einer Hotelbar. Dort sass eine hübsche junge Frau mit langen Haaren, die das Interesse des Sportjournalisten weckte. Er sprach sie an und fragte, ob sie auch wegen des Pferdesports in Aachen sei und was für einen Bezug sie zu dieser Sportart habe. Er bot ihr grosszügig das Du an und offerierte ihr ein Cüpli. Voll auf seine neue Bekanntschaft fixiert, übersah er seine Journalistenkollegen, die von der Rezeption aus wild gestikulierten und ihn auf etwas aufmerksam machen wollten. Nämlich darauf, dass er mit Prinzessin Haya von Jordanien, der nachmaligen Präsidentin des Weltreiter-Verbandes flirtete.

Es kam sogar zu einem unverhofften Wiedersehen. Auf einer Pressereise nach Jordanien war auch Peter Wyrsch dabei. Die Reisegesellschaft wurde vorgängig des Besuchs bei der Königsfamilie instruiert, wie das Begrüssungszeremoniell verlaufe und wie man sich am Hof zu benehmen habe. Alles verlief wie geplant, bis Wyrsch vor Prinzessin Haya stand. Diese freute sich derart, dass sie alle Regeln über den Haufen warf: «Hello Peter, nice to see you again.» (uno)