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Fliegende Fäuste und schmetternde Kicks: Der Kampsport ist zurück in Wil

Nach Jahren der Abstinenz fand am Samstagabend wieder eine Fightnight statt. Für Fightsport Wil wird die erste Durchführung in ihrer jungen Geschichte als erfolgreicher Anlass in Erinnerung bleiben. Eine zweite Ausgabe wird geplant.
Christoph Heer
Hart geführte Kämpfe sorgten für viel Spannung an der Fightnight im Lindenhof. (Bild: Christoph Heer)

Hart geführte Kämpfe sorgten für viel Spannung an der Fightnight im Lindenhof. (Bild: Christoph Heer)

Kampfsport ist nicht jedermanns Sache. Aber wer es auf einem solch hohen Niveau betreibt wie die Teilnehmer an der Fightnight, weiss um die grosse Fairness, welche der Sport beinhaltet. Handshake vor dem Kampf, tröstende Worte für den Verlierer nach dem Kampf und achtungsvolle Gratulation dem Sieger gegenüber. Kampfsport beinhaltet zudem nicht nur ein gewalttätiges Gegeneinander in der Ausübung von Kampfsportarten wie Kickboxen, Thaiboxen, Jiu-Jitsu, Muay Thai oder Karate. Vielmehr geht es darum, seine Fitness auf Vordermann zu bringen, sich in Konzentration und Disziplin zu üben, Achtung voreinander zu lernen und Vertrauen zu gewinnen. Genau für diese Elemente steht seit sieben Jahren der Verein Fightsport Wil. Die moderne Wiler MMA (Mixed Martial Arts, Gemischte Kampfkünste) Kampfsportschule steht offen für junge und ältere Menschen aus allen Schichten und zählt aktuell rund 140 Mitglieder. Fightsport Wil ist es zu verdanken, dass der Sport in die Äbtestadt zurückgekehrt ist. Zehn Jahre ist es her, seit die letzte Fightnight über die Bühne ging. Seitens der Organisatoren wusste am Samstagabend Tenzin Shitsetsang, dass der neuerliche Versuch, Kampfsport auf höchstem Niveau zu zeigen, ein Erfolg war. «Wir waren ausverkauft. Das heisst, rund 850 Zuschauer, die unseren 16 Kämpfen beiwohnten.»

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Kampfsportler aus Deutschland, Italien, Holland, dem Balkan, Thailand und der Schweiz sorgten während mehrerer Stunden für knallharten, aber fairen Sport. Aus der Sporthalle Lindenhof wurde ein Zentrum der fliegenden Fäuste und packenden Fights. Die Schweissperlen schossen dabei über den Ring hinaus, die Luft schwängerte sich immer mehr mit dem Duft therapeutischer Salben. Anfeuerungsrufe vom Publikum, Enttäuschungen nach verlorenen Kämpfen und eine Portion Bewunderung für die stählernen Körper der Kämpfer sorgten für einen Mix an Emotionen. Laut Tenzin Shitsetsang blickt Fightsport Wil überaus positiv in die Zukunft. «Da unserer ersten Fightnight ein solcher Erfolg beschieden war, planen wir eine zweite Durchführung im kommenden Jahr. Unser Dank gilt dahingehend nicht nur unseren fleissigen Helfern im Vor- und Hintergrund und den Sponsoren. Auch die Zusammenarbeit mit den Zuständigen der Stadt Wil war äusserst angenehm.»

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