Flepp geht für SP ins Wahlrennen

Für die SP Uzwil, Oberuzwil und Jonschwil stehen wichtige Monate bevor. Zum einen findet der zweite Wahlgang für die Kreisrichter und Kreisrichterinnen statt, zum anderen die Stände- und Nationalratswahlen.

Merken
Drucken
Teilen
Nicole Flepp von der SP arbeitet auf Mandatsbasis für die Kesb. (Bild: pd)

Nicole Flepp von der SP arbeitet auf Mandatsbasis für die Kesb. (Bild: pd)

NIEDERUZWIL. Die SP-Sektionen Uzwil, Oberuzwil und Jonschwil stehen vor einem wichtigen Wahljahr, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt. Bereits am 8. März finde der zweite Wahlgang für die Kreisrichter und Kreisrichterinnen im Nebenamt statt. Das grosse Ziel würden dann die Nationalrats- und Ständeratswahlen im Oktober darstellen. Dort gelte es, zwei Nationalratssitze und einen Ständeratssitz zu verteidigen.

Nötige Erfahrung durch Kesb

Nicole Flepp stellte sich als Kreisgerichts-Kandidatin der SP für den zweiten Wahlgang vor. Das allgemeine Interesse an diesem Amt sei sehr gross gewesen, heisst es in der Mitteilung weiter. Gar fünf Personen würden sich der Volkswahl stellen – und dies bei nur noch zwei verbleibenden freien Sitzen. Nicole Flepp als Präsidentin des Verband Tagesfamilien Ostschweiz bringe für das Amt als Kreisrichterin viele Qualitäten mit. Die 43-Jährige ist verheiratet, Mutter von zwei schon fast erwachsenen Söhnen und wohnt in Schwarzenbach.

Die Tatsache, dass Nicole Flepp Beistandschaften auf Mandatsbasis für die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde Kesb betreue und für die Weiterbildungen im Bereich Kinderanwaltschaft, Social Media und Personalwesen verantwortlich sei, würden sie für dieses Amt befähigen. Insbesondere im Familienrecht wäre sie ein Gewinn, schreibt die SP. Hinzu komme, dass sie als einzige Frau zum zweiten Wahlgang antritt. Im ersten Wahlgang wurden fünf Männer und ebenso fünf Frauen gewählt.

Hoffnung auf bürgerliche Hilfe

Die SP-Kolleginnen und -Kollegen seien davon überzeugt, mit Nicole Flepp eine ausserordentlich fähige Persönlichkeit für das Amt als Kreisrichterin vorzuschlagen. Die Partei hoffe auf eine breite Unterstützung, insbesondere von den bürgerlichen Wählern und von den Frauen.

Die SP sei bereit für das Jahr 2015 – auch für die Nationalratswahlen. Hier seien kürzlich zwei Personen vom Wahlkreis Wil für die Nationalratsliste nominiert worden: die bisherige Nationalrätin Barbara Gysi und der aufstrebende Arber Bullakaj aus Wil. Bei den Ständeratswahlen will die SP den Sitz von Paul Rechsteiner verteidigen. (pd)