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Flawiler Preis geht an Heinz Niedermann

Der Gemeinderat hat entschieden: Träger des Flawiler Preises 2018 ist Heinz «Haro» Niedermann. Der Rat würdigt damit das jahrzehntelange Schaffen Niedermanns in verschiedenen Flawiler Vereinen. Die Preisverleihung findet am 27. November statt.
Der Preisträger 2018: Heinz «Haro» Niedermann (Bild: PD)

Der Preisträger 2018: Heinz «Haro» Niedermann (Bild: PD)

Heinz «Haro» Niedermann ist eine Marke in Flawil. Jahrzehntelange hat sich der 59-Jährige ehrenamtlich in verschiedenen Flawiler Sport- und Kulturvereinen engagiert. Dafür erhält er nun den Flawiler Preis, der
dieses Jahr bereits zum neunten Mal verliehen wird.

Da Niedermann in all den Jahren mehrheitlich im Hintergrund arbeitete, trat er medial nicht oft in Erscheinung. Es gab Ausnahmen wie im Jahr 1994, als ihm die «Chratzbörschte» verliehen wurde. Diese wurde ihm damals überreicht, weil er fast in jedem Verein einen Vorstandsposten bekleidete. Und nun, 2018, erhält Niedermann, der am 12. Juni 1959 geboren und seither in Flawil wohnt, den Flawiler Preis. Er ist der erste Preisträger, der zugleich auch Träger der «Chratzbörschte» ist.

Präsident, Obmann, Trainer und Betreuer

Die Liste der Vereine, bei denen sich «Haro» engagierte, ist lang. Beim FC Flawil, bei dem er Ehrenmitglied ist, hat er schon alle möglichen Ämter ausgeübt. Er war unter anderem Präsident, Senioren- und Veteranen-Obmann, Trainer und Betreuer. Heute ist er Sekretär der Veteranenvereinigung des FC Flawil. Beim Handballclub Flawil hat er nicht nur selber gespielt, sondern auch das Amt des Schiedsrichters ausgeübt. Beim EHC Flawil gründete er im Jahr 1995 den Gönnerclub. Und 2006 war er mitverantwortlich für die Fusion des Infanterieschiessvereins mit der Schützengesellschaft Flawil.

Vereinsleben darf nicht aussterben

Doch Heinz Niedermann beschränkte sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement nicht nur auf den sportlichen Bereich. Auch im Kulturellen trat er in Erscheinung. So war er etwa als Sänger aktiv. Im Alter von 20 Jahren trat er dem Männerchor Harmonie bei und übernahm daraufhin schnell auch Ämter im Vorstand. Zuerst war er Aktuar, dann während zehn Jahren Präsident und später Kassier. Als Nachfolger von Werner Signer übernahm er die Leitung der legendären Flawiler Operette. Beim letzten Stück «Der Bettelstudent» spielte er noch aktiv mit, danach konnte die Tradition allerdings nicht mehr aufrechterhalten werden. Noch heute ist Niedermann Mitglied des Sängerbundes an der Thur. Kürzlich hat er als OK-Chef das Fest «150 Jahre Sängerbund» verantwortet.

Niedermann hat jahrelang verschiedene Flawiler Vereine gefördert und sie in ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Für ihn ist es wichtig, dass das Vereinsleben in Flawil nicht ausstirbt. Momentan unterstützt Niedermann diverse Vereine finanziell. Er trägt so unter anderem dazu bei, dass zum Beispiel Trainingslager durchgeführt werden können und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung angeboten werden kann.

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