Flawiler Jugendtreff schreibt Rekordzahlen

Flawil  Mit ihren Angeboten scheint die Offene Jugendarbeit die Bedürfnisse der Flawiler Jugend zu treffen. Denn im vergangenen Jahr verzeichnete der Jugendtreff einen Besucherrekord.

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Eine der Aktivitäten ausserhalb des Jugendtreffs: der OJA-Stand am Flawiler Herbstmarkt. (Bild: PD)

Eine der Aktivitäten ausserhalb des Jugendtreffs: der OJA-Stand am Flawiler Herbstmarkt. (Bild: PD)

Die Offene Jugendarbeit (OJA) ist ein professionelles Angebot der Gemeinde Flawil für Jugendliche und deren Bezugspersonen. Sie ist unter anderem für die Betreuung und den Betrieb des Jugendtreffs verantwortlich. Das OJA-Team begleitet junge Erwachsene nicht nur bei ihrer Freizeitgestaltung in und um den Jugendtreff, sondern bietet ihnen auch Hilfestellungen bei der Suche nach einer Lehr- oder Arbeitsstelle und unterstützt sie in wichtigen Lebensfragen.

4716 Besucherinnen und Besucher

Die OJA organisiert ein abwechslungsreiches Programm. Und wie das vergangene Jahr gezeigt hat, treffen Stellenleiter Tobias Marti sowie Salome Dichgans und René Hirschi mit ihren Angeboten ganz offensichtlich die Bedürfnisse der Jugend. Denn die OJA weist für 2018 Rekordzahlen auf. So verzeichnete der Jugendtreff total 4716 Besuche. 2017 wurden noch 2855 Besuche gezählt.

Der Jugendtreff ist jeweils am Dienstag von 17 bis 19.30 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 17.30 Uhr und am Freitag von 19 bis 23 Uhr geöffnet. «Pro angebotener Öffnungszeit besuchten uns im Durchschnitt neun Personen mehr als im Jahr zuvor, was einer Zunahme von mehr als 30 Prozent entspricht», sagt Tobias Marti. Der Anteil der Mädchen lag bei etwa 42 Prozent. Dies entspricht einer Zunahme von 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für diese markante Steigerung sieht das OJA-Team mehrere Gründe. So hat es zum Beispiel festgestellt, dass die Jahrgänge der ersten und zweiten Oberstufe das Treffangebot überdurchschnittlich nutzen. «Vor allem der Freitagabend wird mit aktuell rund 66 Personen im Schnitt als gute Ausgangsmöglichkeit in Flawil gesehen», sagt Marti und fügt an: «Es scheint allgemein so, dass gut besuchte Öffnungszeiten den Jugendtreff für weitere Personen interessant macht.»

Die Offene Jugendarbeit war 2018 nicht nur im Jugendtreff aktiv. 25 kleinere und grössere Aktionen führte die OJA ausserhalb des Jugendtreffs durch. Dazu gehörte der Quartiertreff. «Die Idee, den Jugendtreff im öffentlichen Raum durchzuführen, ist auf ein positives Echo gestossen. Während der je zwei Aktionstage im Botsberg und Feld haben uns durchschnittlich mehr als 80 Jugendliche besucht», sagt Tobias Marti.

Zusätzliche Öffnungszeit am Donnerstag

Zusätzliche Öffnungszeit am Donnerstag Auch in diesem Jahr wird die Offene Jugendarbeit den Quartiertreff in ähnlicher Form durchführen. Das gilt auch für die Offene Turnhalle oder für die Sommerparty. Auch am Herbstmarkt will die OJA wieder mit einem Stand vertreten sein. Zudem gibt es seit gestern Donnerstag eine zusätzliche Öffnungszeit für die Fünft- und Sechstklässler. (rkf/red)