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FLAWIL: «Zoff ist keine Schikane»

Der Flawiler Lehrlingspreis 2017 ging für einmal nicht an sechs, sondern an sieben junge Berufsleute, die ihren Lehrabschluss mit Höchstnoten geschafft hatten. Philip Graf hat bereits eine zweite Ausbildung beendet.
Andrea Häusler
Niklaus Akermann, HIF-Vorstandsmitglied und Lehrperson am Zentrum für berufliche Weiterbildung, überreichte den erfolgreichen Lehrabgängern die Preise: Narin Altindas, Elisa Serlini und Joshua Weber (v. l.). Alle hatten eine dreijährige Lehre absolviert. (Bilder: Andrea Häusler)

Niklaus Akermann, HIF-Vorstandsmitglied und Lehrperson am Zentrum für berufliche Weiterbildung, überreichte den erfolgreichen Lehrabgängern die Preise: Narin Altindas, Elisa Serlini und Joshua Weber (v. l.). Alle hatten eine dreijährige Lehre absolviert. (Bilder: Andrea Häusler)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Die Belohnung für stundenlanges Lernen und unermüdlichen Einsatz im Lehrbetrieb haben die Lehrabgängerinnen und -abgänger bereits abgeholt: das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Gestern zahlte sich ihr Engagement zusätzlich in barer Münze aus. Und, in der Anerkennung der Handels- und Industrievereinigung, des Gewerbevereins und der Detaillisten-Vereinigung Flawil, die alljährlich den Flawiler Lehrlingspreis ausrichten.

«Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, bekommt gar nichts: weder Geld noch Glück.» Dieses Zitat des amerikanischen Industriellen Charles M. Schwab gab der neue HIF-Präsident Roland Klotz den jungen Erwach­senen mit auf den Lebensweg. Worte, die er nach Abschluss der eigenen Lehrzeit gehört und beherzigt habe, wie er sagte.

Schulratspräsident Christoph Ackermann sprach seinerseits über die Vorbildfunktion, die Erwachsene im Umgang mit jungen Menschen wahrzunehmen hätten. Früher sei die Weisheit des Alters erstrebenswert gewesen, heute sei es die ewige Jugend. Der Lehrmeister als Kumpel? Ackermann hält dies für problematisch. «Der Generationenkonflikt ist eine Voraussetzung zum Erwachsenwerden», stellte er fest. Nur wer Widerstand leiste, Grenzen aufzeige, gebe der Jugend die Möglichkeit, sich abzugrenzen. «Zoff ist keine Schikane, sondern ein Beitrag zur persönlichen Entwicklung junger Menschen.»

Niklaus Akermann oblag es letztlich, die Besten der Guten auszuzeichnen. Zwei erste Plätze konnte er bei den dreijährigen Lehren vergeben. An Elisa Serlini (Kauffrau, 5,1) und Narin Altindas (Glasapparatebauerin, 5,2). Beide haben bei der Büchi Labortechnik AG gelernt. Rang drei belegte Raiffeisenbank-Stift Joshua Weber. Seine Kaufmännische Lehre (mit BMS) beendete er mit der Note 5,0.

Bester Absolvent bei den vierjährigen Lehren war Florin Metzger (Polymechaniker bei SFS Intec) mit Note 5,5. Den zweiten Rang sicherte sich Luana Kammerer mit 5,4. Die praktische Prüfung bei der Drogerie Bohl hatte sie mit 6.0 bestanden. Mit 5,2 beendete Nicolas Hussistein die Polimechanikerlehre bei der Büchler Reinli + Spitzli AG. Das bedeutete Rang drei.

5,6 steht im Zeugnis von Philip Graf. Der gelernte Zimmermann hatte sich zusätzlich zum Polybauer/Dachdecker ausbilden lassen.

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