FLAWIL: Witzig in die Ferien geschickt

Das Schlussessen der Schule Flawil steht jeweils im Zeichen der Jubiläen. 25 Lehrpersonen wurden dieses Jahr geehrt.

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Zum Schulschlussessen am Ende des Schuljahrs sind jeweils die Lehrerschaft, die Mitarbeitenden aus der Tagesstruktur, der Hauswartdienst, das Personal der Schulverwaltung, die Schulbehörden und weitere Gäste eingeladen. Insgesamt 130 Personen folgten der Einladung. Auch in diesem Jahr stand das Schluss­essen im Zeichen von Abschied und Jubiläen.

Wortspielereien mit Personennamen

Christoph Ackermann begrüsste als Schulratspräsident und Gastgeber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule Flawil im Lindensaal mit einer überaus originellen Ansprache. Gekonnt benutzte er dabei die Namen zahlreicher anwesender Gäste nicht nur als Identifikation der Personen, sondern formte diese gleichzeitig in beinahe akrobatischen Wortspielereien zu witzigen ­Anekdoten. Die schönen Aussichten auf die bevorstehenden Sommerferien verpackte er dabei ebenso in seine Rede, wie den Dank für die geleistete Arbeit im zu Ende gehenden Schuljahr.

Jubiläen und Pensionierungen

25 Lehrpersonen und zwei Hauswarte wurden für ihren zum Teil langjährigen Einsatz geehrt. Nebst Jubiläen von fünf, zehn, fünfzehn und zwanzig Jahren konnten die Schulleiterinnen und Schulleiter folgenden Lehrpersonen zu noch mehr Dienstjahren in den Flawiler Schulhäusern gratulieren. Beatrice Honold und Sabina Maurer stehen seit 25 Jahre im Dienst der Schule, Dani Müller für 30, Saied Taghadossi für 35 und Peter Sutter für 40 Jahre. Harald Rinaldi, Daniel Hofer, Regula Storchenegger, Jung-Sook Petrik und Anna Dora Looser wurden mit Worten des Dankes in den bevorstehenden Ruhestand verabschiedet.

Auch in diesem Jahr bestritt eine einheimische Formation den unterhaltenden Teil der Schulschlussfeier. Die Flawiler Kofferband covert internationale Pop- und Rockmusik, nicht aber die bekannten, dazugehörigen Texte. Diese stammen aus der Feder von Bandmitglied Tobias Fischer und beschreiben augenzwinkernd und mit teils spitzer Zunge Szenen aus dem Alltag. Statt «Eye Of The Tiger» singt die Kofferband «Zwei uf em Eiger» und aus «Sledgehammer» war kurzerhand «s’Letscht nämmer» gemacht worden. Das Publikum war dermassen angetan von den stimmigen Songs mit den ausgefallenen Texten, dass es die Band erst nach mehreren Zugaben wieder von der Bühne liess. (rkf)