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Flawil will 50-Prozent-Stelle für kombinierte Fachstelle Integration und Förderung schaffen

In Flawil soll eine «Fachstelle Integration und Frühe Förderung» im Umfang von 50 Stellenprozenten geschaffen werden. Über das Vorhaben läuft vom 28. Juni bis 19. August eine öffentliche Vernehmlassung.
Flawil will die Integration weiter fördern und dafür eine neue Fachstelle schaffen.

Flawil will die Integration weiter fördern und dafür eine neue Fachstelle schaffen.

In der Gemeinde Flawil haben Fragen rund um Zuwanderung und Integration seit jeher eine grosse Bedeutung. Flawils Vergangenheit als ehemalige Textilhochburg führte über Jahrzehnte hinweg zu einem hohen Zuzug von ausländischen Arbeitskräften. Von den heute rund 10500 Flawilerinnen und Flawilern haben etwas über 3000 Personen nicht den Schweizer Pass. Von den derzeit 257 Schülerinnen und Schülern der ersten und zweiten Klassen ist bei 89 Kindern Deutsch nicht die Erstsprache.

Entsprechend wichtig sind dem Gemeinderat deshalb die Integration und Frühe Förderung, hält dieser in einer Mitteilung fest.

Kosten von 55000 Franken

Aus diesem Grund wurde die Schaffung einer «Fachstelle Integration» als Legislaturziel 2017–2020 definiert. Weil sich dabei Überschneidungen mit der Frühen Förderung (Unterstützung für Kinder ohne Deutschkenntnisse vor dem Kindergarten) ergeben, hat der Gemeinderat als weiteres Legislaturziel die Erstellung eines Konzepts für eine «Koordinationsstelle Frühe Förderung» formuliert und die Verantwortlichen beauftragt, die beiden Fachstellen zu kombinieren.

In den vergangenen Monaten wurde unter Einbezug diverser Beteiligter durch Felix Baumgartner, Leiter Fachstelle Integration der Region Wil, das Konzept «Integration und Frühe Förderung» erstellt. Obwohl die Gemeinde Flawil in verschiedenen Bereichen bei der Integration von aus dem Ausland zuziehenden Personen sowie in der Frühen Förderung gut aufgestellt ist, legt das Konzept auch offen, dass Handlungsbedarf besteht.

Damit die Gemeinde Flawil anstehende Aufgaben aktiv angehen kann und für kommende Herausforderungen gerüstet ist, hat der Gemeinderat beschlossen, der Bürgerschaft mit dem Budget 2020 eine «Fachstelle Integration und Frühe Förderung» zu beantragen. Dafür sind 50 Stellenprozente vorgesehen. Die jährlichen Kosten betragen rund 55000 Franken.

Öffentliche Vernehmlassung

Der Gemeinderat will die Meinung der Bevölkerung sowie der Parteien, Verbände, Vereinigungen und der Teilnehmenden der runden Tische «Integration» und «Frühe Förderung» eruieren. Deshalb wird zur geplanten Neuschaffung der «Fachstelle Integration und Frühe Förderung» eine öffentliche Vernehmlassung durchgeführt. Die Vernehmlassung dauert vom 28. Juni 2019 bis 19. August 2019. Daran kann jedermann teilnehmen.

Nach der Auswertung der Rückmeldungen wird die Bürgerschaft an der Bürgerversammlung vom 26. November 2019 mit dem Budget 2020 über die definitive Schaffung der «Fachstelle Integration und Frühe Förderung» befinden. (rkf/red)

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