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FLAWIL: Weichenstellung für bedeutendes Wachstum

Die Teilzonenpläne «Botsberg» und «Flawa-Areal Ost» bergen ein für Flawil beachtliches Entwicklungspotenzial. Gesamthaft sollen rund 15500 m2 von der Gewerbe-/Industriezone in die Wohn-/Gewerbezone überführt werden. Bauland an zentrumsnaher Lage.
Andrea Haeusler
Die Flawa AG benötigt das Werk I nicht mehr für die Produktion. Mit dem Rückbau der Industriebauten werden im Dorfzentrum fast 7000 m2 Fläche frei. Sie sollen der WG4 zugewiesen werden. (Bild: Andrea Häusler)

Die Flawa AG benötigt das Werk I nicht mehr für die Produktion. Mit dem Rückbau der Industriebauten werden im Dorfzentrum fast 7000 m2 Fläche frei. Sie sollen der WG4 zugewiesen werden. (Bild: Andrea Häusler)

Andrea Haeusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

6950 m2 Land sollen gemäss Teilzonenplan (nach dem Rückbau von Werk I) auf dem Flawa-Areal für Neubauten zur Verfügung stehen. Maximal viergeschossige Wohnbauten, deren Erdgeschosse zur Belebung der Wilerstrasse mit Läden, bzw. in der Ausrichtung zum Betriebsareal der Flawa AG, mit Gewerbenutzungen besetzt werden sollen. Am Politstamm der FDP vom Montag stellte der ressortverantwortliche Gemeinderat, Pascal Bossart, die fünf öffentlich aufliegenden Teilzonenpläne vor. Im Besonderen ging er auf das «Flawa-Areal Ost» ein, das aufgrund der Lage für das Erscheinungsbild des Dorfes eine zentrale Bedeutung hat. Entsprechend wird ein hochstehendes Architekturkonzept verlangt, das mittels Sondernutzungsplan sichergestellt werden soll. Durch die ­Umzonung des Industrielands in die viergeschossige Wohn-/Gewerbezone ist eine Ausnützung von bis zu 0,7 der Parzellenfläche möglich. Dies entspricht der dichtesten Bauweise, die nach Baureglement möglich ist. Für das Areal besitzt die Schällibaum AG, Wattwil, ein Kaufrecht.

Wohnungen, Gewerbe und Läden am Botsberg

Das Teilzonenplangebiet «Botsberg» grenzt im Norden an die Wilerstrasse und wird östlich von der Schreinerei Helbling und westlich von der Botsberg-Garage flankiert. Der nördliche Parzellenteil liegt in der Gewerbe-/Industriezone, während die südliche Fläche bereits als dreigeschossige Wohn-/Gewerbezone ausgeschieden ist. Das Bestreben der Eigentümerin, der Botsberg Immo AG, ist es, an der Wiler­strasse eine gemischt genutzte Bebauung anzuordnen, jenes der Gemeinde, den gewerblich dominierten Siedlungsteil im Westen aufzuwerten. Insgesamt 8517 m2 sollen der WG4 zugewiesen werden. Explizit unerwünscht seien hier, sagte Pascal Bossart, eingeschossige Hallenbauten mit oberirdischen Parkplätzen. Auch für diese Überbauung ist ein Sondernutzungsplan nötig.

Platz für 174 neue Einwohner

Die beiden vorgesehenen Umzonungen haben aufgrund ihrer flächenmässigen Dimensionen Einfluss auf die Einwohnerkapazität der Gemeinde. Theoretisch resultiert allein aus einer späteren Bebauung der geplanten neuen WG4-Zonen Raum für 79 Einwohner auf dem Flawa-Areal und 95 am Botsberg. Hinzu kommen die Auswirkungen der neuen baulichen Möglichkeiten, die sich nach der abschliessenden Genehmigung des Teilzonenplans Rosenhügel (siehe Zweittext) an der Rosenhügelstrasse ergeben.

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