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FLAWIL: Vorstandsmangel und Müllentsorgung

Der HEV Flawil lud zu seiner 102. Mitgliederversammlung ein. Danach orientierte die Gemeinde über wichtige Entscheide der Bürger. Diskutiert wurde über die flächendeckende Einführung von Unterflurcontainern.
Franz Wismer

Stefan Eggenberger eröffnete am Montagabend seine erste Mitgliederversammlung als Präsident des Hauseigentümerverbandes (HEV) Flawil und bedankte sich zuallererst für die gute Mitarbeit im Vorstand. Er führte speditiv durch die Versammlung mit dem Hinweis im Jahresbericht, dass es immer schwieriger werde, Leute für die Arbeit im Vorstand zu interessieren. Der Vorstand mache sich im laufenden 2018 zur Aufgabe, eine Lösung zu finden, damit beispielsweise eine Teilzeitstelle oder etwas Ähnliches geschaffen werden könne. So würde der Vorstand effektiv entlastet. Diese Probleme stellen sich auch in andern Sektionen des HEV. Anschliessend fasste der Gemeindepräsident von Flawil Elmar Metzger die zwei wichtigsten Entscheide der Bürger im vergangenen Jahr zusammen. Nämlich die Zustimmungen für die Neugestaltung der Hauptverkehrsader und die Einführung der kostendeckenden Bioabfuhr. Bald schon übergab er das Wort dem stellvertretenden Bausekretär Beat Ruckstuhl, der mit grosser Sachkenntnis die verschiedenen Schritte zur Einführung der flächendeckenden Unterflurcontainern aufzeigte. Die Kosten werden zum grössten Teil vom ZAB übernommen, wenn die Container bis im Jahr 2025 installiert sind. Der Unterhalt wird von den Vertragspartnern geteilt. Während für die Umsetzung der Container der Unterhaltsdienst der Gemeinde zuständig ist, ist für den Container selbst und die Reinigungsarbeiten dafür der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) verantwortlich. Wenn die Unterflurcontainer alle installiert sind, fallen die Sammelrouten vor der Haustüre mit dem Lastwagen des ZAB weg, wie es an der Versammlung weiter hiess.

Unterflurcontainer haben sich bewährt

Ruckstuhl zeigte auf, wie die Planung in etwa abgelaufen ist. Es geht darum, dass jeder Einzelne seinen Kehrichtsack in einer Maximaldistanz von 200 Metern entsorgen kann. Diese halbversenkten Container sind in Absprache mit den Behindertenorganisationen konzipiert worden. Die Erfahrungen, die man in Zuzwil gemacht hat, sind durchwegs positiv. Auch ein Unterflurcontainer in der Burgau bewährt sich laut den Zuständigen. Natürlich sind einige Vorarbeiten zu leisten. Wo soll man die Container platzieren? Zuerst auf öffentlichem Grund, dann später nach Bedarf auf privaten Grundeigentum. Die Gemeinde wird zuerst mit dem betreffenden Grundeigentümer Kontakt aufnehmen. Letztendlich wird eine Dienstbarkeit im Grundbuch eingetragen.

Franz Wismer

redaktion@wilerzeitung.ch

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