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FLAWIL: «Trotz des Fastens geht es uns erstaunlich gut»

Seit Sonntagabend trinkt eine kleine Gruppe nur noch Wasser und verzichtet aufs Essen. Ausharren muss sie noch bis Freitagabend. Die Tage des Fastens sind laut Mitorganisatorin Rita Knüsel aber keine Qual.
Wer nicht voll fasten möchte, nimmt eine Suppe zu sich. (Bild: Fotolia)

Wer nicht voll fasten möchte, nimmt eine Suppe zu sich. (Bild: Fotolia)

Das Datum der diesjährigen Fastenwoche der Seelsorgeeinheit Magdenau ist womöglich nicht das idealste: Denn an diesem Freitag werden gleich mehrere Hauptversammlungen von Vereinen abgehalten, bei denen ein üppiges Abendessen dazugehört. «Nach dem Fasten sollte man aber unbedingt auf einen langsamen Aufbau achten», erklärt Mitorganisatorin Rita Knüsel. Wohl deshalb mussten einige Teilnehmer, die sich in anderen Jahren an der Fastenwoche beteiligt hatten, auf eine erneute Teilnahme verzichten. Gebildet hat sich dieses Mal eine Gruppe von elf Leuten. Die meisten von ihnen fasten nicht zum ersten Mal. Sie alle verzichten seit Sonntagabend aufs Essen und trinken dafür Wasser, Tee oder Fruchtsaft. Sie verstehen sich somit mehrheitlich als Vollfaster. «Es gibt aber ein paar, mich eingeschlossen, die täglich eine pürierte Gemüsesuppe brauen, möglichst ungesalzen», sagt Rita Knüsel. Selbst dann habe diese Woche eine reinigende und entgiftende Wirkung. «Man spürt es förmlich.»

Zur Gruppe gehören auch ein paar Frauen, die – trotz ihrer Fastenkur – die ganze Familie bekochen. Nicht selbst mit zu essen, sei allerdings nicht einmal eine grosse Qual, wie die Organisatorin der Fastenwoche weiss. «Es ist erstaunlich, wie gut sich die Teilnehmer fühlen.» Das zeige der tägliche Austausch mit ihnen. Selbst für Spaziergänge würden sie sich rüstig genug fühlen. Ohnehin habe der Austausch eine positive Wirkung.

Teilnehmer, die auch den Handy-Konsum oder das Rauchen einschränken, kennt Rita Knüsel nicht. Für sie alle stehe das zur Ruhe kommen und das gesamtheitliche Betrachten von Körper und Geist im Vordergrund. «Durchbeissen», müssen sich die Teilnehmer noch bis übermorgen Freitagabend. «Das Fasten brechen wir mit einem Apfelschnitz», sagt die Mitorganisatorin. Danach werde jeder wieder seinem Lieblingsessen frönen, allerdings langsam, und zu Anfang mit möglichst wenig Fleisch. Rita Knüsel selbst freut sich nicht auf eine besondere Speise, sondern auf das neue Bewusstsein. «Nach einer Woche des Fastens kehrt der Genuss zurück und man ist auch wieder dankbarer für alles.»

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