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FLAWIL: Symbol der Vernetzung

Premiere: Erstmals in der Geschichte des Toggenburger Jahrbuchs fand die Präsentation der neuen Ausgabe nicht im Verlagshaus Schwellbrunn statt. Gastrecht bot am Freitag die Remise des Ortsmuseums Flawil.
Andrea Häusler
Druckfrisch vorliegend und bereits im Buchhandel erhältlich: das Toggenburger Jahrbuch 2018. Redaktionsmitglied und Autor Anton Heer, Flawil (links), und Verleger Marcel Steiner sind mit dem Ergebnis durchwegs zufrieden. (Bild: Andrea Häusler)

Druckfrisch vorliegend und bereits im Buchhandel erhältlich: das Toggenburger Jahrbuch 2018. Redaktionsmitglied und Autor Anton Heer, Flawil (links), und Verleger Marcel Steiner sind mit dem Ergebnis durchwegs zufrieden. (Bild: Andrea Häusler)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Anton Heer, Flawiler und seit Jahren Mitglied des Redaktions- und Autorenteams, bezeichnete den Ortswechsel als «Symbol für die Vernetzung». Denn das Toggenburger Jahrbuch lebe von Beziehungen– zwischen Kulturschaffenden, Museen, Archiven usw. Heer, der mit seinen aufgearbeiteten Recherchen zum Thema «Kartoffelsammlungen und Schweizer Kinder» eine von gleich zwei grösseren Flawiler «Geschichten» beigesteuert hat, gab an der Buchvernissage seiner Hoffnung Ausdruck, dass in der 19. Ausgabe der Raum Uzwil/Jonschwil mit mindestens einem Kapitel präsent sein wird – «um die Landschaft thematisch abzurunden», wie er begründete.

Der zweite Flawiler Beitrag stammt übrigens vom freitagabendlichen Gastgeber, Urs Schärli. Sein Thema: «Heinrich Kutter, Ameisenforscher und Apotheker».

Reserve dank zu vieler Beiträge

Die Ansprüche ans Toggenburger Jahrbuch sind hoch. Es soll ­Zugang schaffen zu regional und zeitgeschichtlich geprägten Ereignissen oder Denkwürdigkeiten, überraschende Perspektiven bieten und wenig bekannte Zusammenhänge aufzeigen. Dennoch gelingt es immer wieder, die maximal möglichen 256 Seiten zu füllen. Diesmal hätten sogar zu viele Beiträge zur Auswahl ­gestanden, sagte Anton Heer vor den Gästen in der Remise des Ortsmuseums. Diese würden nun für die 19. Ausgabe im nächsten Jahr in Reserve gestellt.

17 Autorinnen und Autoren sind im Impressum des Jahrbuchs aufgeführt. Hinzu kommen 19 Chronistinnen und Chronisten, die «jeweils bescheiden hinter den Autoren stehen», wie Anton Heer sagte. Dabei sei die Chronik sozusagen das Herzstück des Jahrbuchs und nehme umfangmässig laufend zu. 35 Seiten mit 250 Einträgen sind es in dieser Ausgabe. Das heisst: Durchschnittlich ist jede Gemeinde im Einzugsgebiet mit 15 Beiträgen vertreten. 59 Fotos ergänzen die Texte, 16 mehr als im Vorjahr.

Sanft redigieren, Ausdrucksweise belassen

Willy Schönenberger, der die Einträge mit Marlis Kaufmann aufbereitet hat, und die Jahrbuch- Redaktion wissen, dass gerade dem Chronikteil eine grosse Bedeutung zukommt. Weil er dazu beiträgt, dass die Spuren der Zeit und der Menschen nicht verwischen, der Zeitgeist lebendig und einzelne Erlebnisse erhalten ­bleiben. Dies so authentisch wie möglich. Deshalb werden die ­Beiträge nur sehr zurückhaltend ­redigiert: Die Chronisten selbst sollen ihre Spuren hinterlassen.

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