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FLAWIL: Spielplatzbau mit vereinten Kräften

Wasserspiele, Rutschen, Kletterhäuser, Sitzquader, Weiden und Wiesenblumen: Die Spiel- und Pausenplätze der Primarschule und des Kindergartens Grund sind projektiert. Die Pläne liegen derzeit im Gemeindehaus öffentlich auf.
Andrea Häusler
Das nur spärlich mit Spielgeräten ausgestattete und spärlich möblierte Areal um die Schulanlage Grund. (Bilder: Andrea Häusler)

Das nur spärlich mit Spielgeräten ausgestattete und spärlich möblierte Areal um die Schulanlage Grund. (Bilder: Andrea Häusler)

FLAWIL. Nach der Kritik des BfU an diversen Spielgeräten auf Flawils Schulanlagen und dem Abbau risikobehafteter Elemente hat sich der Schulrat mit der Neugestaltung der Aussenbereiche viel Zeit gelassen. In Workshops wurden die Wünsche, Ideen und Vorstellungen sämtlicher Nutzergruppen, aber auch jene interessierter Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und diskutiert. Entsprechend ist das Planungsergebnis, das bis zum 21. März im Gemeindehaus öffentlich aushängt, nicht auf dem Reissbrett entstanden, sondern lediglich dort umgesetzt worden.

Kinder bauen mit

Das Projekt liegt vor, die Planung ist abgeschlossen. Nicht beendet sei jedoch die aktive Mitarbeit der Nutzer, sagt Schulratspräsident Christoph Ackermann auf Anfrage. Die Lehrpersonen wie die Lernenden des Primarschulhauses und Kindergartens Grund sollen auch bei der Umsetzung der Pläne mitwirken, die Entstehung ihrer Pausen- und Spielbereiche nicht nur begleiten, sondern bei den Bauarbeiten aktiv Hand anlegen. Hierfür sei Mitte Mai eine Projektwoche geplant. Möglichkeiten zur Mitarbeit sieht Christoph Ackermann konkret bei den Erdarbeiten, aber auch beim Aufbau der Geräte. «Die Rudolph Spielplatz AG aus Dozwil liefert nicht fertige Geräte ab Katalog, sondern baut diese komplett am Ort auf: Da wird gesägt, gehämmert und geschraubt.» Die Vorarbeiten, wie etwa der Bau der Fundamente, werde Ende April gemeinsam mit Zivilschutzleistenden ausgeführt.

Wasser und Bewegliches

Derzeit stehen vor dem Schulhaus Grund ein Pingpong-Tisch und zwei Wippen. Mit der Neugestaltung soll prioritär das Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler erweitert werden. Ausserdem wird mit Sitzbereichen dem Anliegen der Lehrerschaft, Unterrichtslektionen ins Freie zu verlegen, Rechnung getragen. Verschiedenenorts wird Wasser als Gestaltungselement einbezogen, und die Ausstrahlung soll möglichst natürlich, das Mobiliar nicht ausschliesslich statisch, sondern beweglich sein. «Man muss auch einmal einen Stein versetzen dürfen», sagt Ackermann.

Finanziell auf gutem Weg

50 000 Franken sind für den Ersatz der ehemaligen Spielgeräte auf dem Areal des Kindergartens bzw. der Primarschule Grund budgetiert. «Wir haben mehrere Institutionen und Firmen angeschrieben und sind finanziell auf gutem Weg», sagt Ackermann. 100 000 Franken aus der Grüninger-Stiftung seien bereits gesprochen, für weitere 50 000 Franken bestehe eine Absichtserklärung.

Nach Abschluss der Arbeiten im Grund sollen die Pausenplätze der Schule/des Kindergartens Feld an die Hand genommen werden. Hernach seien der Kindergarten Egg und das Schulhaus Alterschwil an der Reihe.

Das neu strukturierte Gelände der Primarschule mit den diversen Spiel- und Aufenthaltsbereichen.

Das neu strukturierte Gelände der Primarschule mit den diversen Spiel- und Aufenthaltsbereichen.

Für das Kindergarten-Aussenareal sind unter anderem neue Spielgeräte und ein Bach aus Regenwasser geplant.

Für das Kindergarten-Aussenareal sind unter anderem neue Spielgeräte und ein Bach aus Regenwasser geplant.

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