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FLAWIL: Mozzarella aus dem Mattenhof

Die Schaukäserei der Milchtechnologen am Standort Flawil des Berufs- und Weiterbindungszentrums Wil-Uzwil wurde um einen Produktionsprozess erweitert: Neu kann hier Mozzarella hergestellt werden.
Markus Züger und sein Mitarbeiter Martin Dörig sorgten für die fachgerechte Inbetriebnahme der Maschine. (Bild: PD)

Markus Züger und sein Mitarbeiter Martin Dörig sorgten für die fachgerechte Inbetriebnahme der Maschine. (Bild: PD)

Die neue Maschine wurde bereits im Dezember übergeben. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Efilator. Die Spezialmaschine für Mozzarellakäse wurde von der Züger Frischkäse AG in Oberbüren gesponsort und im Beisein von Markus Züger, stellvertretender CEO des Unternehmens, der Schulleitung und der Berufskundelehrer des BZWU in Betrieb genommen.

Praxisbezogener Unterricht

Die Bereichsleiterin der Gewerblichen Berufe, Alma Tsipoylidis, unterstreicht die Bedeutung der neuen Maschine im Praxisraum, die ihrer Meinung nach «den Horizont der Lernenden in der Käseproduktion erweitert». Die angehenden Milchtechnologinnen und Milchtechnologen können nun im Berufskundeunterricht, nebst den bereits vorhandenen Möglichkeiten, auch die Produktion des Mozzarellas im praxisbezogenen Unterricht erlernen.

«Die Unterstützung der Berufsfachschule und der jungen Milchtechnologinnen und Milchtechnologen ist für mich eine Herzensangelegenheit», betonte Markus Züger. Er erzählte aus seiner Schulzeit und der vielfältigen Förderung, die er erfahren hatte. Dies sei der Grund, weshalb er Projekte an der Berufsfachschule unterstütze, und er freue sich, somit auch etwas von dieser positiven Erfahrung zurückgeben und zur Weiterentwicklung und Förderung des Berufs Milchtechnologe und der Lernenden beizutragen.

Der erste Mozzarella in Flawil

Für die erste Herstellung des Mozzarellas im Praxisraum in Flawil lieferte die Züger AG den Rohstoff. Unter der Anleitung von Markus Züger und seinem Mitarbeiter Martin Dörig brachte die Mozzarella Maschine die ersten Mozzarella-Stücke hervor. Gleichzeitig bekamen die anwesenden Berufskundelehrer, Ernst Friedli und Benno Nietlispach, eine Schulung im Umgang mit der Maschine, um zu sehen, worauf bei der Herstellung des Mozzarellas in puncto Ablauf und Qualität geachtet werden sollte. Bei der Übergabe der Maschine betonte Felix Tschirky, Prorektor der Gewerblichen Berufe, die gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfachschule und der Milchbranche.

Die Zukunft bringe sowohl im schulischen als auch im beruflichen Bereich viele neue Herausforderungen wie beispielsweise die Digitalisierung oder Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Diesen müssten sich alle Akteure stellen. Felix Tschirky unterstreicht in diesem Zusammenhang: «Deshalb ist es wichtig, gemeinsame Ziele und Visionen zu entwickeln und diese nicht aus den Augen zu verlieren, um den Beruf des Milchtechnologen zu stärken und mit den Anforderungen in der veränderten Berufswelt mitzugehen.» (pd)

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