FLAWIL: Lernen und in die Röhre gucken

Die Visiere sind gestellt, das Baugesuch eingereicht. Die Neugestaltung des Spiel- und Pausenareals beim Schulhaus Alterschwil steht vor der Umsetzung. Im Idealfall kann die Anlage im Spätherbst eingeweiht werden.

Andrea Häusler
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Das erhöht gelegene Alterschwiler Schulhaus mit dem bestehenden Spielplatz (links). (Bilder: Andrea Häusler)

Das erhöht gelegene Alterschwiler Schulhaus mit dem bestehenden Spielplatz (links). (Bilder: Andrea Häusler)

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

Darben mussten die Alterschwiler Schulkinder schon bisher nicht. Ihr Pausenareal, erhöht gelegen und von grossen, Schatten spendenden Bäumen umgeben, hat eine besondere Ausstrahlung. Die Ausstattung mit Spielgeräten ist zwar nicht üppig, jedoch gepflegt: ein Basketballkorb, Fussballtore, Reckstangen, ein Sandkasten und eine neuere Korbschaukel. Auf der Vorderseite gibt es einen Brunnen und ein Wassertretbecken. Es fehlt allerdings das inspirierende Konzept, das allen bisher auf den Flawiler Schulanlagen umgesetzten Naturspielplätzen eigen ist.

Lehrpersonen, Schulleitung, Kinder, Elternvertretungen sowie Behördenmitglieder und Mitarbeiter des Unterhaltsdienstes haben deshalb im Frühling auch für die Umgebung des Schulhauses Alterschwil ein Neugestaltungskonzept entwickelt. Wieder-um unter der Leitung des Garten- und Spielplatzbauers Markus Allemann. Dieser prüfte schliesslich die konkreten Ideen auf ihre Machbarkeit und plante die mögliche Neugestaltung. Dieses sieht als zentrales Element ein Baumhaus mit Röhrenrutschbahn auf der Nordwestseite des rund 1350 Quadratmeter grossen Areals vor. Nördlich der Schulliegenschaft sollen Ballfangnetze aufgebaut werden. Im südwestlich gelegenen Teil des Areals sind Sitzsteine um eine Feuerstelle ­geplant, ein Sandkasten, Wasser- sowie eine Kieslandschaften. Wildhecken und Wege runden die Arealgestaltung ab.

Die Finanzierung des Pausenplatzprojekts ist inzwischen sichergestellt, die Anwohnerinnen und Anwohner sind informiert und die Offerten eingeholt, wird in den Mitteilungen aus der Flawiler Ratskanzlei festgehalten. Seit gestern liegt nun das Baugesuch öffentlich auf. Die Frist dauert bis zum 24. Juli. Ist die Baubewilligung erteilt, soll mit den Bauarbeiten Anfang September begonnen werden. Wie bei den Kindergärten Grund, Feld und Egg sowie der Schule Feld wird der Zivilschutz die Vorbereitungsarbeiten leisten, bevor in einer Projektwoche mit Fachleuten, Schulkindern, Lehrpersonen und Eltern Hand angelegt wird. Läuft alles nach Plan, steht der Pausenplatz den Kindern im Spätherbst, sicher aber im kommenden Frühling zur Verfügung.