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FLAWIL: Jetzt räumt auch Flawil auf

Die Wände der regionalen Gemeindehäuser sind gegenwärtig einheitlich mit öffentlich aufliegenden Teilzonenplänen tapeziert. Nun nützt auch Flawil die Chance, noch fünf Pläne nach altem Recht zu erlassen.
Die «Grünzone Freihaltung» (links) soll bis auf den ordentlichen Waldabstand reduziert und die entsprechenden Flächen neu der «Gewerbe Industriezone» zugewiesen werden. (Bild: Andrea Häusler)

Die «Grünzone Freihaltung» (links) soll bis auf den ordentlichen Waldabstand reduziert und die entsprechenden Flächen neu der «Gewerbe Industriezone» zugewiesen werden. (Bild: Andrea Häusler)

Die Gemeinden haben ab 1. Oktober 2017 zehn Jahre lang Zeit, den kommunalen Zonenplan und das Baureglement an das neue kantonale Planungs- und Bau­gesetz anzupassen. Das heisst: Ab 1. Oktober 2017 dürfen keine Teilzonenpläne mehr nach dem auf diesen Zeitpunkt hin auf­gehobenen Baugesetz erlassen ­werden. Der Gemeinderat hat aus diesem Grund noch einige Teilzonenpläne nach altem Recht erlassen. Die Teilzonenpläne können jedoch nur noch nach bisherigem Baugesetz erlassen werden, wenn die öffentliche Auflage vor dem 1. Oktober stattgefunden hat, teilt die Ratskanzlei mit.

Lagerplatz für die Brunner Umweltservice AG

Die Parzellen Nummer 1079 und 1080 liegen auf der südlichen Seite von Oberglatt, zwischen Bahndamm und Wald. Die Brunner Umweltservice AG mit Sitz in Flawil ist schon seit Jahren auf der Suche nach einer Lagerfläche in der Gewerbe- und Industriezone als Ersatz für den Lagerplatz im KHG-Areal. Die Fläche von rund einer Hektare ist im kantonalen Richtplan noch nicht als «Siedlungsgebiet» bezeichnet. Der Gemeinderat hat deshalb beim Kanton St. Gallen eine Aufnahme in den kantonalen Richtplan beantragt. Die Fläche ist im kommunalen Richtplan als «Gewerbe-/Industriegebiet» vorgesehen und im Zonenplan aus dem Jahre 2014 dem «übrigen Gemeindegebiet» zugeordnet.

Mehr Fläche für die Huber Spezialbau GmbH

Die Parzelle Nummer 1416 liegt am östlichen Rand des Gewerbegebiets Schändrich. Der westliche Teil der Parzelle sowie ein Streifen entlang der Burgauer­strasse liegen gemäss rechtskräftiger Zonenplanung in der «Gewerbe-/Industriezone». Die restliche Parzellenfläche liegt in der «Grünzone Freihaltung». Die Huber Spezialbau GmbH aus Oberuzwil beabsichtigt, auf der Parzelle Nummer 1416 ein Betriebsgebäude zu erstellen. Die mittelfristigen Betriebsbedürfnisse zeigen, dass die heute zonierte Fläche nicht ausreicht. Insbesondere auch, da die Gemeinde für die Erstellung des Geh- und Radweges «Fürstenlandradweg» entlang der Burgauerstrasse ­einen Streifen der heutigen Bauzone benötigt. Mit dem vorliegenden Teilzonenplan wird die heutige «Grünzone Freihaltung» bis auf den ordentlichen Wald­abstand von 15 Metern reduziert, und die entsprechenden Flächen werden neu der «Gewerbe-/Industriezone» zugewiesen.

Wohn- und Gewerberäume im Dorfzentrum

Für die Grundstücke Nummer 302 und 303 der Flawa AG besitzt die Schällibaum Ingenieure und Architekten AG aus Wattwil ein Kaufrecht. Diese sollen raschestmöglich über einen Sonder­nutzungsplan entwickelt werden. Im Vordergrund stehen Wohnnutzungen und Gewerbeflächen. Deshalb muss die heutige «Gewerbe-/Industriezone» in eine «Wohn-/Gewerbezone» umgezont werden. .

Pläne für Rosenhügel und Botsberg

Mit dem mittelfristig geplanten Abbruch der beiden Kirchgemeindebauten wird eine grössere Fläche für eine Neubebauung frei. Das Areal wurde zusammen mit den südlichen Grundeigentümern gesamthaft entwickelt. Mit dem Neubau der Heilpädagogischen Schule Flawil wird eine Grenz- und Zonenbereinigung vorgenommen. Der Teilbereich der Parzelle Nummer 153, der nicht für die Erweiterung der HPS benötigt wird, wird neu der «Wohnzone» zugeschlagen. Der Teilzonenplan Rosenhügel sieht eine Umzonung von rund 460 Quadratmetern der «Zone für öffentliche Bauten und Anlagen» in die «Wohnzone» vor.

Die Eigentümer der Parzellen Nummer 11 (bis zum Abschluss der Bauarbeiten am Buebentalerbach noch die Gemeinde) und Nummer 10, die Botsberg-Immo AG, beabsichtigen, nach Um­setzung des Wasserbauprojekts «Buebentaler- und Aeschbach» den überwiegenden Teil der Fläche mit Wohnbauten zu belegen. Nur an der Wilerstrasse wird eine gewerbliche Nutzung erfolgen. Die Grundeigentümer ha­ben zu diesem Zweck bei der Gemeinde eine Zonenplanrevision von der «Gewerbe-/Industriezone» in die «Wohn-/Gewerbezone» im nördlichen Teil der Parzelle Nummer 10 angeregt. Der Gemeinderat hat diesem Begehren entsprochen. (rkf/red)

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