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FLAWIL: Flüchtlinge lernen länger Deutsch

Die Gemeinde hat die Deutschkurse für Flüchtlinge dem Verein b’treff übertragen. Nachdem die Erfahrungen positiv sind, werden nun auch Anschlusskurse angeboten.

In vielen Gemeinden des Kantons St. Gallen sind im Sommer 2017 Quartierschulen für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen gestartet. Hinter dem Projekt stehen die Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidenten (VSGP) und der Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen. Auch in Flawil gibt es seit letzten August Quartierschulen. Die Gemeinde hat den Aufbau und die Organisation von Deutschkursen für Fremdsprachige an den Verein b’treff übertragen. Bereits seit 2016 hat in Flawil ein Angebot an Deutschkursen für Fremdsprachige bestanden.

Dieses Angebot wird nun als Quartierschule weiter betrieben. Da in Flawil die fremdsprachigen Schüler teils bereits über gute Basiskenntnisse verfügen, wurde in Absprache mit den Verantwortlichen des b’treff beschlossen, Kurse anzubieten, welche die Schüler weiterbringen sollen. Alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass fremdsprachige Personen so rascher und nachhaltiger integriert werden können. Damit geht Flawil bei den Quartierschulen über das Basisangebot hinaus. Denn es werden nicht nur vertiefte Sprachkenntnisse vermittelt, sondern auch persönliche Lehrmittel abgegeben.

In den meisten Gemeinden ist nach 72 Lektionen Schluss

Entsprechend wurden die Subventionen gesprochen. Die Lehrpersonen werden mit 25 Franken pro Halbtag entschädigt, was den Vorgaben der VSGP entspricht. In Anlehnung an die von der VSGP vorgesehenen Kurse umfasst die Grundausbildung in den Quartierschulen 72 Lektionen innert zwölf Wochen. Danach ist das Angebot in den meisten Gemeinden beendet. Nicht in Flawil. Der Gemeinderat sei sich bewusst, dass mit dieser Lektionenanzahl nur eine minimale Sprachkompetenz erworben werden könne, teilt die Gemeinde mit. Deshalb werden nun auch Anschlusskurse angeboten. Der Rat hat dafür weitere Mittel freigegeben. (rkf)

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