Flawil erhöht Baugebühren

Wer künftig in Flawil ein Baugesuch einreicht, zahlt für dessen Behandlung höhere Gebühren. Der Gemeinderat hat eine Tarifanpassung beschlossen.

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FLAWIL. Die heute in Flawil gültigen Tarife im Bauwesen stützen sich auf den kantonalen Gebührentarif. Einen eigenen Tarif gibt es nicht. Das ändert ab 1. Januar.

Nicht verursachergerecht

Im Jahre 2009 haben die externe Revisionsstelle und die Flawiler Geschäftsprüfungskommission die Gebühren überprüft. Die Analyse hat ergeben, dass die Gebühren, welche die Gemeinde Flawil im Bauwesen erhebt, zu tief angesetzt sind, teilt die Ratskanzlei mit. «Sie entsprechen nicht dem Verursacherprinzip.» Darauf hin wurde ein neuer, verursachergerechter Tarif ausgearbeitet. Der Gemeinderat hat ihn genehmigt und das Inkrafttreten auf den 1. Januar 2016 terminiert.

Fairer und transparenter

Der neue Flawiler Gebührentarif basiert auf den Grundlagen des Kantons und orientiert sich am Tarif umliegender Gemeinden wie Gossau, Uzwil und Wil. «Die neuen Gebühren sind höher», wird der Geschäftsleiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde, René Bruderer, in der Mitteilung zitiert. Sie seien aber auch fairer und transparenter. Die Gebühren richten sich nach dem Aufwand der Mitarbeiter der Bauverwaltung mit einem Baugesuch. Neu gibt es einen Minimal- und einen Maximaltarif. Wer sein Baugesuch vollständig einreicht, zahlt weniger, weil er weniger Arbeitsaufwand verursacht. (rkf/red.)

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