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FLAWIL: Der grosse Umzug steht an

Zwei Jahre dauerten die Bauarbeiten der Heilpädagogischen Schule am Standort Flawil. Ende Monat können die Schüler den Neubau nun beziehen. Abgeschlossen ist das Projekt damit allerdings noch nicht.
Angelina Donati
Daniel Baumgartner, Institutionsleiter (links) und Paul Schwizer, Vorstandspräsident Heilpädagogische Vereinigung. (Bild: Angelina Donati)

Daniel Baumgartner, Institutionsleiter (links) und Paul Schwizer, Vorstandspräsident Heilpädagogische Vereinigung. (Bild: Angelina Donati)

Angelina Donati

angelina.donati

@wilerzeitung.ch

Noch hängen Kabel von der Decke, Arbeiter sind mit Schleifarbeiten beschäftigt und der Boden ist mit Plastik ausgelegt. In wenigen Wochen aber schon soll der Neubau der Heilpädagogischen Schule (HPS) in Flawil bezugsbereit sein. Die Geschichte des Projektes ist lang. Genau vor zwei Jahren konnten die ersten Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Das einstige evangelische Kirchgemeindehaus und ein dazugehöriges Nebengebäude wurden dem Boden gleichmacht und ein Flachdachbau erstellt. Angrenzend an die beiden bereits bestehenden Gebäude der Heilpädagogischen Schule.

Nötig geworden ist die Erweiterung seit längerem. Das Raumangebot ist nicht nur zu klein, sondern auch in die Jahre gekommen. «Die Schule ist in all den Jahren kontinuierlich gewachsen», sagt Daniel Baumgartner, Institutionsleiter. Kaum auszumalen, dass aus Platznot in früheren Jahren einzelne Klassen in zugemieteten Wohnungen unterrichtet werden mussten.

Verzögerungen wegen der Küche

Zum Einzugsgebiet gehören elf Gemeinden. Momentan sind es 141 Kinder – vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Räumlich gesehen wäre die Schule eigentlich nur für 100 Schüler ausgerichtet. Im ganzen Kanton gibt es 22 Sonderschulen, davon sind sieben Heilpädagogische Schulen. Als grosses Manko bezeichnet Baumgartner, dass die Schüler in den Klassenzimmern zu Mittag essen müssen, ein dafür vorgesehener Raum reiche längst nicht mehr aus, um alle unterzubringen.

Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Neubau. Nach einem Verzug von wenigen Monaten steht nun am 28. März endlich der grosse Umzug bevor. Im dritten und neuesten Gebäude sollen künftig die Oberstufenschüler unterrichtet werden. Vorgesehen sind acht Schulzimmer. Auch entsteht ein grosser Mittagsraum mit einer Küche. Produziert und geliefert werden die Speisen von einem Cateringunternehmen, in der Küche sollen sie kurz aufbereitet werden.

Genau wegen erneuter Abklärungen im Küchenbereich hat sich der Bauabschluss leicht nach hinten verschoben. «Man muss bedenken, dass es sich hier um ein Projekt handelt, das 13,2 Millionen Franken kostet», sagt Paul Schwizer, Vorstandspräsident der Heilpädagogischen Vereinigung. Die erneute vertiefte Betrachtung habe sich gelohnt. Die Kosten seien dabei stets unter Kontrolle geblieben. «Wenn wir etwas machen, dann richtig», betont Schwizer und Baumgartner pflichtet ihm bei.

Auch beide bestehenden Gebäude optimieren

Ganz nach diesem Grundsatz werden in weiteren Etappen auch die beiden bestehenden Gebäude aufgefrischt, da und dort eine Änderung vorgenommen und die Zimmer neu genutzt. Alle drei Gebäude sollen quasi zu einem grossen Ganzen verschmelzen. Besondere Freude haben Baumgartner und Schwizer deshalb auch an der stufenfreien Ebene, die vom bestehenden Gebäude in die neue Anlage führt. Ausserdem sollen die Spielplätze, die heute ihrem Namen in keiner Weise gerecht werden, komplett erneuert werden und eine zusätzliche Spielwiese entstehen.

Bis der ganze Standort HPS in Flawil in neuem Glanz erstrahlt, dauert es aber noch. «Es ist uns ausserdem ein Anliegen, dass die Schüler sich erst einmal mit der neuen Umgebung vertraut machen können», sagt Baumgartner. Die offizielle Eröffnung haben die Zuständigen daher bewusst auf das kommende Jahr, auf 11. Mai 2019, terminiert.

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