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FLAWIL «: «Der Bahnhof wird leider nicht grösser»

Freisinn – Gemeinsinn». Unter diesem Motto sammelten die FDP Wil-Untertoggenburg sowie die Jungfreisinnigen Wil für einen guten Zweck. Die gespendeten 1000 Franken gingen an den Flawiler B’treff. Überreicht wurde der Scheck vor der Hauptversammlung.
Eines der Markenzeichen Toni Kaufmanns ist «SG 51». (Bild: stu)

Eines der Markenzeichen Toni Kaufmanns ist «SG 51». (Bild: stu)

Weihnachtszeit ist Spendenzeit, der Wiler Weihnachtsmarkt dazu prädestiniert, nebst dem gesellschaftlichen Austausch auch Geld zu sammeln. Den Mitgliedern der FDP Region Wil-Untertoggenburg sowie den Jungfreisinnigen Wil und Umgebung ist es gelungen, 1000 Franken für einen guten Zweck zu generieren. Im Vorfeld der Hauptversammlung im Flawiler «Rössli» wurde der symbolische Check der Stellenleiterin, Sabine Dankesreiter und dem Präsidenten des Vereins B’treff, Angelo Talamona, übergeben. Letzterer nutzte die Gelegenheit, die Anwesenden über die Institution zu informieren.

Besucherzahl mehr als verdoppelt

2004 als ökumenisches Projekt der Kirchen für Armutsbetroffene initiiert, und 2013 in einen Verein überführt, sei das B’treff-Pflänzchen von gut 3000 Besuchern im Jahr 2012 auf heute über 7000 gewachsen, sagte Angelo Talamona. Das entspreche durchschnittlich 30 Personen pro geöffneten Halbtag. Unterschiedlichste Interessen führten die Menschen hierher: vom Kaffeetrinken bis zu Unterstützung beim Lesen, Scheiben, dem Ausfüllen der Steuererklärung oder bei der Jobsuche. Ausserdem würden Kleider und Lebensmittel abgeholt. Sabine Dankesreiter, seit gut anderthalb Jahren Stellenleiterin mit anfänglichem 30-Prozent- und heutigem 50-Prozent-Pensum, wird – auch im Bereich der verschiedenen Projekte – von 15 ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützt.

Damit stösst der B’treff räumlich zunehmend an Grenzen. «Der Bahnhof wird leider nicht grösser», sagte Talamona. Daran ändere auch nicht, dass zu Beginn des Jahres das Büro der Stellenleitung ausgelagert und das Foyer der SBB verstärkt einbezogen wurden.

Der B’treff ist zu dessen Finanzierung auf Spenden angewiesen. 93000 Franken betrugen die Ausgaben im vergangenen Jahr. 17000 Franken werden von den Kirchgemeinden übernommen. Der Rest wird mit Beiträgen der Politischen Gemeinde, Stiftungen, Sponsoren, über Mitgliederbeiträge und Spenden finanziert. Entsprechend willkommen war deshalb der Scheck, den FDP-Präsidentin Susanna Hofmann für den B’treff dabeihatte.

Politisch wurde es dann an der anschliessenden Mitgliederversammlung. Zunächst gab Susanna Hofmann einen Überblick. Die Arbeiten mit Innenwirkung aus dem vergangenen Jahr würden fortgeführt und mit Schwerpunkten zur Aussenwirkung ergänzt, sagte sie. «Die Ortsparteien stehen im Mittelpunkt der Veranstaltungen. Nahe bei den Stimmbürgern kennen sie deren Anliegen und sind so der Schlüssel zu erfolgreichen Engagements.» Die nächsten Wahlen vor Augen hat die FDP den Wahlstab und die Wahlstrategie bereits definiert: Mit positionieren und präsentieren die bestehenden Sitze verteidigen.

Abbau des Laienrichtertums

Zu den anstehenden Kreisrichterwahlen bezieht die Regionalpartei klar Position. Die Umwandlung der Laienrichterstelle in eine Berufsrichterstelle von 40 bis 50 Prozent werde als schleichenden Abbau des Laienrichtertums wahrgenommen, begünstigt durch eine unüblich kurze Fristansetzung zur Meldung von Kandidierenden. Dadurch würden die Parteien stark unter Druck gesetzt, geeignete Personen aufzubauen. «Die FDP hält an einer offenen Wahl fest, fordert die Beibehaltung der Konkordanz und will ihren Sitz verteidigen», betonte Hofmann.

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch

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