FLAWIL: CVP sucht Schulratskandidatin

Die CVP Flawil möchte ihre Sitze im Gemeinderat, Schulrat und in der Geschäftsprüfungskommission verteidigen. Für die zurücktretenden Vertreter im Gemeinderat sowie in der GPK wurden Kandidaten an der HV nominiert.

Zita Meienhofer
Drucken
Teilen
Die CVP will ihre Sitze verteidigen. Als GPK-Mitglied wurde Andreas Mattes (links) und als Gemeinderat Pascal Bossart nominiert. (Bilder: Zita Meienhofer)

Die CVP will ihre Sitze verteidigen. Als GPK-Mitglied wurde Andreas Mattes (links) und als Gemeinderat Pascal Bossart nominiert. (Bilder: Zita Meienhofer)

FLAWIL. Die CVP Flawil hat sich schon intensiv mit den Kommunalwahlen von Ende September befasst. «Johannes Müller und ich haben viele Gespräche geführt und mögliche Kandidatinnen und Kandidaten angefragt», sagt Franz Dörig, Präsident der CVP-Ortspartei von Flawil. Denn die Partei möchte ihren Sitz im Gemeinderat verteidigen.

Richard Hollenstein hat nach elf Jahren auf Ende Jahr seinen Rücktritt eingereicht. Die Ortspartei ist in der glücklichen Lage, einen Kandidaten präsentieren zu können. Pascal Bossart wurde für die Gemeinderatswahlen nominiert. Bossart ist in Flawil geboren und aufgewachsen. Der 37-Jährige ist als Software-Ingenieur in St. Gallen tätig und präsidiert den Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Flawil. In seiner Freizeit treibt er gerne Sport. Ebenfalls CVP-Mitglied ist Gemeindepräsident Elmar Metzger. Er stellt sich einer Wiederwahl.

Mattes kandidiert für GPK-Sitz

Auch den zweiten Sitz in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) wollen die Christdemokraten halten. Während Franz Bärlocher sich der Wiederwahl stellt, gab Marcel Kuhn seinen Rücktritt bekannt. Nun wurde Andreas Mattes nominiert. Mattes ist Jahrgang 1982 – und wie Bossart – im Dorf geboren und aufgewachsen. Er ist als Leiter Verkauf bei der Elektro-Material AG in Heiden tätig. Auch er treibt in der Freizeit gerne Sport.

Ihre Demission auf Ende Jahr hat Schulrätin Doris Burtscher bekannt gegeben. «Wir haben uns sehr bemüht, dass sich auch für dieses Amt eine Kandidatin finden lässt», sagt Dörig. Allerdings stellte sich aus den Reihen der CVP bislang niemand für dieses Amt zur Verfügung. Wiederum als Schulrätin kandidiert Johanna Bulic.

Kühnes Verdienste gewürdigt

Franz Dörig blickte einleitend zur Hauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück. Auf die Tatsache, dass die CVP Schweiz wieder einen guten Präsidenten habe, dass mit Bruno Damann ein Regierungsratskandidat der CVP auf Anhieb gewählt wurde, dass auch die Kantonsratswahlen erfolgreich verliefen und die Vertreter der Ortspartei am Herbstmarkt gute Kontakte knüpfen konnten. Einen langen und kräftigen Applaus gab es für Raphael Kühne. Er tritt Ende Monat als Kantonsrat zurück. Ein Amt, das er 14 Jahre inne hatte. Hugo Seiz, Kantonsrat vor Kühnes Zeit, würdigte das Engagement und die Verdienste des Flawilers. Kühne sei ein Kantonsrat gewesen, dessen Worte im Rat gehört worden seien.

Projekt nicht torpedieren

Das Sanierungsprojekt Wiler-/St. Gallerstrasse muss dem fakultativen Referendum unterstellt werden. Die Auflage hat vergangenen Montag begonnen. Gemeinderat Richard Hollenstein rief die Anwesenden auf, sich gut zu überlegen, ob es vernünftig sei, eine Unterschrift auf einen allenfalls kursierenden Bogen zu setzen, somit das Referendum zu ergreifen und eine Urnenabstimmung zu erwirken, dessen Resultat negativ ausfallen könnte. «Der Gemeinderat ist überzeugt vom Projekt und befürwortet die Strassensanierung und Umgestaltung», erklärte Hollenstein und warnte: «Wird diese Möglichkeit verpasst, wird sie während mehreren – allenfalls bis zu 20 – Jahren nicht mehr bestehen».

Hugo Seiz (rechts) würdigt das Engagement von Raphael Kühne, der Ende Mai nach 14 Jahren aus dem Kantonsrat scheidet.

Hugo Seiz (rechts) würdigt das Engagement von Raphael Kühne, der Ende Mai nach 14 Jahren aus dem Kantonsrat scheidet.