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FLAWIL BEVOR DER STEUERFUSS GESENKT WIRD, SOLLTE IN DIE ZUKUNFT INVESTIERT WERDEN, FINDET DIE SP FLAWIL.: Steuerfuss sinkt – versteckte Steuern steigen

Die Mitglieder der Ortspartei der SP haben das Budget 2018 der Gemeinde Flawil diskutiert. Die Partei attestiert, dass der Finanzhaushalt gut dastehe. «Dies ist aber vor allem eine Folge der Auslagerung der Technischen Betriebe, die Geld in die Gemeindekasse spülte. Die Technischen Betriebe müssen der Gemeinde zudem mehr abliefern, was wiederum alle Steuerzahler berappen», heisst es in der entsprechenden Stellungnahme.

20 Franken weniger Steuern je 1000 Franken

Die angekündigte Steuerfusssenkung von fünf Steuerfussprozenten tönt nach viel. Für Normalverdienende sind die Einsparungen aber vernachlässigbar: Pro 1000 Franken Steuern entspricht dies 20 Franken. Wenn daneben die Gebühren und Tarife der TBF oder der Grünabfuhr neu dazukommen, wird den Bürgern einfach mehr aus der Tasche geholt. Steuerzahlende sollten auch die «versteckten» Steuern mit ihren vermeintlichen Einsparungen vergleichen.

Auf Flawil kommen viele wichtige Aufgaben zu. Für ein lebendiges Zentrum braucht es Investitionen rund um den Bahnhof und beim Marktplatz. Eine Sanierung des Gemeindehauses wird bald fällig. Die Kosten für Schule und Betreuung werden steigen, da eine höhere Kinderzahl prognostiziert ist. Für die SP Flawil ist deshalb klar: Wenn die Gemeinde Flawil jetzt die notwendigen Investitionen weiter vor sich herschiebt und dafür den Steuerfuss senkt, verpassen wir die Zukunft als attraktive Gemeinde.

SP plant weitere Gemeinderundgänge

Auch der Gemeinderundgang der SP Flawil im September hat vielsagende Schwachstellen aufgezeigt. So gibt es beispielsweise in der Umgebungsgestaltung immer mehr Steinwüsten. Leider geht dabei sogar die Gemeinde selbst mit schlechtem Beispiel ­voran und will begangene Fehler nicht korrigieren. Mit der Einführung der gebührenpflichtigen ganzjährigen Bioabfuhr braucht es deshalb Begleitmassnahmen der Gemeinde, damit Biodiversität in überbauten Gebieten gefördert werden kann. Grundeigentümer sollen nicht aus finanziellen Gründen auf die kosten­- günstigste, aber ökologisch schlechteste Lösung umschwenken. Die SP Flawil will mit weiteren Gemeinderundgängen im Jahr 2018 anstehende Probleme ansprechen und Lösungsansätze aufzeigen. (pd)

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