FLAWIL: Ball soll in Richtung Aufstieg rollen

Der FC Flawil soll sich in der zweiten Liga etablieren. Die Vereinsführung bekräftigte diesen Anspruch an der Hauptversammlung. Positiv hervorgehoben wurde die Saisonleistung der zweiten Mannschaft.

David Metzger
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David Metzger

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Vor 59 anwesenden Mitgliedern blickte Präsident Roland Büeler zunächst auf das sportliche Abschneiden der Flawiler Teams der vergangenen Saison zurück. In seinem Rückblick unterstrich er noch einmal den Fakt, dass es der Anspruch des FC Flawil sein muss, eine Zugehörigkeit in der 2. Liga zu verkörpern. In der vergangenen Saison blieb dem FC Flawil nur der fünfte Schlussrang.

Erfreuter zeigte sich der Präsident des FC Flawil über die Leistungen der zweiten Mannschaft, welche sich problemlos in der 4. Liga zu behaupten vermochte, sowie über das Auftreten der Frauen-Mannschaft, die je länger, desto mehr zu einer funktionierenden Einheit mit engagierten jungen Spielerinnen zusammenfindet.

Ausgaben hinterfragen – Finanzen im Griff behalten

Finanziell wies der FC Flawil für das abgelaufene Vereinsjahr einen kleinen Verlust von rund 3300 Franken aus. Der Verlust wurde mit grösseren Investitionen in die Infrastruktur und ins Equipment des Vereines begründet. Immerhin konnten dank einer aktiven Debitorenbewirtschaftung Forderungen wie Kartenbussen weiterhin praktisch auf einem Minimum gehalten werden.

Obschon sich der Fussballclub Flawil somit finanziell in ­sicheren Gewässern befindet, ist es für die kommenden Jahre das Bestreben des Vorstandes, Ausgaben noch akribischer zu hinterfragen, um das Jahresbudget von über 260000 Franken weiterhin stemmen zu können.

Juniorenobmann: Amt weiterhin vakant

Eine weitere Problematik sieht Präsident Roland Büeler bei der Akquise von Schiedsrichtern. Leider zählt auch der FC Flawil zu jenen Vereinen, welche die vom OFV geforderte Anzahl an Schiedsrichtern nicht mehr er­reichen, um sämtliche Teams ­ am Spielbetrieb anzumelden. Die Quintessenz daraus ist, dass sich der Club für viel Geld beim Verband teuer einkaufen muss. Dieses Unterfangen kann und will der FC Flawil längerfristig nicht mehr betreiben. Beim Ausbleiben neuer Schiedsrichter wäre der FC Flawil folglich gezwungen, Mannschaften vom Spiel­betrieb zurückzuziehen (vgl. «Nachgefragt»).

Zu Veränderungen kommt es im Vereinsvorstand des FC Flawil. Ramona Büeler (Aktuarin) und Reto Knaus (Juniorenobmann) werden ihre Ämter abgeben. Während in der Person von Bea Stillhard eine Vakanz (Aktuarin) im Vorstand geschlossen werden konnte, ist das Amt des Juniorenobmanns noch unbesetzt. Reto Knaus wird dem Verein als Juniorentrainer erhalten bleiben.

Darüber hinaus wurden im Rahmen der Hauptversammlung wiederum Personen aus dem Umfeld des Vereines für ihren Einsatz geehrt. Toni Keller, Präsident des Goldbachclubs, sowie der scheidende Juniorenobmann wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.