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Flawa verfehlt Maskenzertifizierung um einen Punkt: Weiterhin keine CPA-Masken aus Flawil

Der Zertifizierungsbericht des TÜV Nord hat von rund 40 Prüfkriterien einen Punkt in der Produktion der Flawa Covid Pandemie Atemschutzmasken (CPA) beanstandet. Das Unternehmen hat umgehend reagiert und Muster zur erneuten Zertifizierung eingereicht.

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In Flawil werden zwar bereits CPA-Masken für den medizinischen Bereich hergestellt, verkauft werden kann die bisherige Produktion allerdings nicht.

In Flawil werden zwar bereits CPA-Masken für den medizinischen Bereich hergestellt, verkauft werden kann die bisherige Produktion allerdings nicht.

Bild: Raphael Rohner

(ahi/pd) «Natürlich hätten wir uns gewünscht, die Zertifizierung als CPA-Maske im ersten Anlauf zu erhalten. Doch wir rollen im Moment innerhalb weniger Monate ein komplett neues Geschäftsfeld auf, das es vorher in der Schweiz nicht gab. Angesichts der Herausforderungen sind wir in diesem Prozess nach wie vor europäische Spitzenklasse», lässt sich Claude Rieser, CEO der Flawa Consumer GmbH in der Medienmitteilung des Unternehmens zitieren. Die im beanstandeten Punkt angepasste Masken-Prüfmuster seien bereits für die neue Zertifizierung an den TÜV Nord geschickt worden.

Die Filterleistung der Masken – eines der wichtigsten Prüfkriterien – entsprach vollumfänglich den Ansprüchen für die Zertifizierung, betont der Ostschweizer Hersteller, die Flawa Consumer GmbH. Die bereits auf den vom Bund und dem Kanton Zürich aus China importierten Maschinen produzierten Masken gelangten nicht in den Verkauf. Erst wenn das Zertifikat eingetroffen ist, werden die CPA-Masken an Privatpersonen, Akteure aus Gesundheitswesen und Unternehmen ausgeliefert. Die Produkte können dann auch über den Flawa-Onlineshop bezogen werden.