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FISCHINGEN: Kinogutschein als Köder

Der Arbeitgeberverband Südthurgau hat am Mittwoch die besten Lehrlinge des Hinterthurgaus ausgezeichnet. Der Titel Toplehrling ging an die Wallenwilerin Anina Meier.
Roman Scherrer
Sechs der insgesamt acht ausgezeichneten Lehrlinge konnten an der Prämierung teilnehmen: Leandra Signer, Elena Kunz, Anina Meier, Anja Schneider, Manuel Vetter und Dominik Böhi. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Sechs der insgesamt acht ausgezeichneten Lehrlinge konnten an der Prämierung teilnehmen: Leandra Signer, Elena Kunz, Anina Meier, Anja Schneider, Manuel Vetter und Dominik Böhi. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Roman Scherrer

roman.scherrer@thurgauerzeitung.ch

«Ihr dürft wirklich stolz sein auf das, was ihr erreicht habt», sagte Daniel Frefel. Das Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands Südthurgau führte am Mittwochabend im Kloster Fischingen durch die Prämierung der Toplehrlinge. Ursprünglich hatten sich 20 Lehrabgänger für die acht Kategorien der Prämierung beworben. Zur Teilnahme berechtigt war, wer selbst im Hinterthurgau wohnt oder bei einem Hinterthurgauer Betrieb die Lehre absolviert hat und eine Abschlussnote von 5,0 oder höher vorweisen konnte. Haben zwei Kandidaten die gleiche Gesamtnote erreicht, machte diejenige oder derjenige mit dem besseren Durchschnitt aller Noten im Notenausweis das Rennen.

Nacheinander wurden die Besten der einzelnen Kategorien aufgerufen und durften ihr Preisgeld entgegennehmen. Als Letzte betrat Anina Meier die Bühne. Mit einer Abschlussnote von 5,7 holte sie sich den Titel Toplehrling 2017. «Es fühlt sich schon gut an, für die Arbeit während der Lehrzeit belohnt zu werden», sagt sie. Die Wallenwilerin hat ihre Lehre als Fachfrau Gesundheit im Kantonsspital St. Gallen absolviert und besucht zurzeit ein Bachelorstudium für den Beruf der Hebamme. Während der Lehrzeit hat sie vor allem für die Berufsmatura viel Aufwand betrieben. «Aber mit einer guten Organisation geht alles.»

Geld kommt aufs Sparkonto

Ursprünglich hatte sie sich für die Prämierung angemeldet, weil sie gesehen hatte, dass jeder Lehrabgänger mit einer Gesamtnote von 5,0 oder höher einen Kinogutschein erhält. Als Toplehrling hat sie jetzt zudem 1000 Franken erhalten. «Da ich zurzeit studiere, werde ich das Geld wahrscheinlich erst einmal auf dem Sparkonto deponieren.»

Auch Leandra Signer aus Wiezikon hat schon eine Idee, wofür sie ihre Prämie von 500 Franken verwenden könnte. «Ich gehe bald nach Prag in die Ferien, vielleicht kann ich einen Teil dafür brauchen.» Die Detailhandelsfachfrau hat ihre Lehre im SportXX Grüzepark in Winterthur mit der Note 5,6 abgeschlossen. Auch sie hat sich mit dem Kinogutschein zu einer Anmeldung ködern lassen.

Nicht so Manuel Vetter. «Meine Mutter hat mich angemeldet.» Der Wilener hat in der Lehre als Polygraf die Note 5,0 erreicht. «Ich schäme mich fast, wenn ich sehe, was für Noten die anderen haben», sagt er. Durch die Lehrzeit sei er jedenfalls «ziemlich easy» gekommen.

Mit Brigitte Häberli konnte der Arbeitgeberverband Südthurgau für seinen Herbstanlass eine prominente Gastreferentin gewinnen. Die Ständerätin aus Bichelsee erläuterte, wie es in Sachen Altersvorsorge 2020 weitergeht, und zeigte sich offen für Vorschläge der Anwesenden zur Altersreform.

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