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FISCHINGEN: Erneut weniger Übernachtungen im Kloster Fischingen

Das Seminarhotel im Kloster war vergangenes Jahr weniger gut belegt als noch 2016. Das hat Auswirkungen auf die Finanzen. Eine Strategiekommission macht sich nun grundlegende Gedanken.
Simon Dudle
Rückgang: Vergangenes Jahr übernachteten weniger Personen im Kloster Fischingen als noch 2015 und 2016. (Bild: Susann Basler)

Rückgang: Vergangenes Jahr übernachteten weniger Personen im Kloster Fischingen als noch 2015 und 2016. (Bild: Susann Basler)

2017 war das dritte von vier Jahren im Businessplan des Klosters Fischingen, welcher im Hinblick auf die grundlegende Erneuerung des Hauses erstellt worden war. «Finanziell sind wir noch nicht am Ziel. Dazu brauchen wir eine bessere Auslastung», sagt Klosterdirektor Werner Ibig. Genau 4196 Zimmer waren im vergangenen Jahr belegt – knapp 400 weniger sind es als 2016 und gar über 1000 weniger als im Rekordjahr 2015. Auch bei der Anzahl belegter Betten ist der Rückgang stattlich. Noch 5752 Betten waren im vergangenen Jahr belegt – knapp 200 weniger als 2016 und rund 1000 weniger als 2015. Erschwerend kommt hinzu: «Die Miete ist wegen der hohen Investitionen belastend. Sie ist deutlich höher angesetzt als branchenüblich», sagt Ibig.

Obwohl die Marketing- und Werbemassnahmen verstärkt wurden, macht sich die Strategiekommission weitreichende Gedanken. Es wird analysiert, ob die vorgesehene Ausrichtung mit Fokus auf das Seminarhotel richtig ist, oder ob die konsequente Ausdehnung auf Individualgäste den Erfolg sichern könnte.

Präsident Müggler tritt nach sieben Jahren zurück

Die tiefere Auslastung wirkt sich auch auf die Finanzen aus: Für 2017 resultiert ein Verlust von knapp 190000 Franken, womit sich das Eigenkapital auf rund 1,47 Millionen Franken reduziert hat. Es gibt aber auch Positives: Die Klosterbrauerei, die nicht zum Verein Kloster Fischingen gehört, ist zu einem Aushängeschild geworden. Die Frequenzen sind laut Werner Ibig erfreulich.

An der Generalversammlung des Vereins Kloster Fischingen kommt es am 1. Juni zu einem Präsidentwechsel: Roman Müggler tritt nach sieben Jahren zurück. Zur Wahl steht Bruno Hubatka aus Wilen, der seit einem Jahr dem Vorstand angehört.

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