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FISCHINGEN: Das Übergwändli macht Pause

Katja Moser schloss die Lehre zur Strassenbauerin als Beste des Kantons ab und war Protagonistin einer Fernsehserie. Nun hat sie die Branche gewechselt – vorübergehend.
Christoph Heer
Auszeit vom hektischen Arbeitsalltag: Katja Moser posiert vor der Kirche in Au. (Bild: Christoph Heer)

Auszeit vom hektischen Arbeitsalltag: Katja Moser posiert vor der Kirche in Au. (Bild: Christoph Heer)

Christoph Heer

redaktion

@wilerzeitung.ch

Nein, ihren Job hat Katja Moser nicht an den Nagel gehängt. Nur die typische orange Arbeitsbekleidung – und auch das nur vorübergehend. Im vergangenen Jahr war die Fischingerin eine der Hauptfiguren der Serie «Mini Lehr und ich» des Schweizer Fernsehens. Im April dieses Jahres erhielt ­Katja Moser erneut Besuch von einem ­Kamerateam. Die Fernsehleute drehten eine kurze Rückblende und wollten wissen, was aus der jungen Frau geworden ist, ein Jahr nachdem sie die beste Lehrabschlussprüfung aller Thur­gauer Strassenbauer hin­gelegt hatte.

Was das Fernsehen damals noch nicht wissen konnte, war, dass sich Katja Moser mittlerweile nicht mehr auf den Baustellen der Region tummelt, sondern im Gastgewerbe Fuss gefasst hat: Sie bewirtet nun ihre Gäste im Restaurant Frohe Aussicht im Winzenberg bei Lütisburg. Dabei spielt der jungen Frau ihr Naturell in die Karten – ihr natürliches und sympathisches Auftreten.

Ein ereignisreiches Jahr nach der Abschlussprüfung

Katja Moser blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in welchem sie nach ihrem hervorragenden Lehrabschluss weiterhin bei der Münchwiler Firma Cellere gearbeitet hat. «Das hat mir insofern gefallen, da mir auch grosse Verantwortung übertragen wurde», sagt sie. «Ich würde zu hundert Prozent wieder die gleiche Lehre machen.» Auch die Dreharbeiten des Kamerateams des Schweizer Fernsehens stuft sie rückblickend als überaus interessant ein, so habe sie nebst ihrer Arbeit auch Einblicke in das Schaffen der Journalisten gewon nen. «Für mich war stets wichtig, dass mein Umfeld positiv auf die grosse Medienpräsenz reagiert. Noch heute ernte ich positive Feedbacks zu meinem Auftritt bei ‹Mini Lehr und ich›.»

Rückkehr in die Firma des Vaters

Nun arbeitet die ausgebildete Strassenbauerin also als Servicekraft im Toggenburg. «Ich werde jetzt wahrscheinlich ein bis zwei Jahre im Service arbeiten und dann auf den Bau zurück­kehren», sagt Katja Moser. «Wenn alles reibungslos verläuft, würde ich dann gerne in der Firma meines Vaters arbeiten, in der Moser Tiefbau AG.» Doch bis es so weit ist, wird Katja Moser zahlreiche Restaurantbesucher glücklich machen, sei es mit einem bezaubernden Lächeln oder mit einem feinen Essen, welches sie gut gelaunt an den Tisch serviert.

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