«Filzalarm» am Vogelsberg

Sitzen in der Uzwiler Gemeindeverwaltung und im Gemeinderat Volks- oder Interessenvertreter? Warum wird durch alle Böden auf Kosten der Steuerzahler die Sperrung, Verlegung und Umgruppierung der Vogelsbergstrasse durchgeboxt?

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Sitzen in der Uzwiler Gemeindeverwaltung und im Gemeinderat Volks- oder Interessenvertreter? Warum wird durch alle Böden auf Kosten der Steuerzahler die Sperrung, Verlegung und Umgruppierung der Vogelsbergstrasse durchgeboxt?

Gegen Willen der Anwohner

Gegen den Willen der Anwohner. Deren Einwände, Eingaben und 70 Unterschriften werden einfach vom Tisch gewischt. Basta! Die Anwohner am Vogelsberg werden von den Gemeindeoberen nicht ernst genommen. Man will quartierfremden Verkehr vermeiden, so das Argument. Hallo, hat hier mal jemand die Autos gezählt? Am Vogelsberg gibt es nur Quell- und Besucherverkehr. Es braucht auch keinen «ergänzenden Fussweg», auf dem niemand läuft, das ist rausgeschmissenes Geld der Bürger.

Immer, wenn Partikularinteressen über Allgemeininteressen gestellt werden – herrscht meistens «Filzalarm».

Kein Diktat, sondern Dialog

Wo bleibt die Stimme des Gemeindepräsidenten-Kandidaten Ruedi Müller, der an der Vogelsbergstrasse wohnt? «Ich habe ein offenes Ohr für Mitbürger», sagt er. Aber seine Nachbarn will er nicht hören! Dafür hört er auf seine freisinnigen Einflüsterer. Die Anwohner am Vogelsberg erwarten ein Gespräch mit den Verantwortlichen. Diese vergraben sich lieber im juristischen Schützengraben, wiederum auf Kosten der Bürger notabene. Warum wohl? Wir brauchen hier kein(e) Diktat(ur) sondern einen Dialog. Hier leben mündige Bürger!

Johannes Eschmann

Vogelsbergstrasse 13a

9240 Uzwil