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Filmnächte auf dem Hofberg: Das «Frühstück» kam, als die Nacht hereinbrach

Wie lange es die Filmnächte auf dem Hofberg schon gibt, kann niemand sagen. Tatsache ist jedoch, dass sie jährlich populärer werden.
Christof Lampart
Die Sitzplätze an den Hofberg-Filmnächten waren auch dieses Jahr schon frühzeitig gut gefüllt. (Bild: Christof Lampart)

Die Sitzplätze an den Hofberg-Filmnächten waren auch dieses Jahr schon frühzeitig gut gefüllt. (Bild: Christof Lampart)

Die beiden Filmnächte der Therapeutischen Wohngemeinschaft Hofberg sind weit mehr als nur ein cineastisches Erlebnis. Es ist die Kombination aus entspannter Wanderung auf den Hofberg, gemütlichem Ankommen, einem Abendessen in geselliger Runde und abschliessendem Kinovergnügen, das in der Region Wil wohl seinesgleichen sucht.

Am Donnerstag sind vor allem Mitarbeitende einweisender Stellen, anderer Institutionen und Kliniken sowie Ärzte, gesetzliche Vertreter, Therapeutinnen und weitere Fachpersonen eingeladen, am Freitag ist jede und jeder willkommen, die bzw. der mag.

«Hausaufgaben» wurden perfekt erfüllt

Und wenn das Wetter wie am Freitagabend mitspielt, dann tummeln sich schnell deutlich mehr als jene 150 Personen auf dem Gelände, welche sich im Vorfeld beim Hofberg angemeldet hatten. «Ich schätze, dass es heute gegen 200 Personen sind», mutmasste denn auch Hofberg-Leiter Thomas Seemann freudestrahlend.

Dementsprechend früh waren denn auch nicht nur die Essens-, sondern auch die Sitzplätze im Open-Air-Kino belegt. Die Herren am Grill brieten Mitgebrachtes, derweil Personal, Bewohner und Freunde der Therapeutischen Wohngruppe zuerst ein riesiges Salatbuffet und danach ein nicht weniger üppiges Dessertbuffet auftischten. Es war ein reichhaltiges Angebot, dem nach dem Eindunkeln noch ein «Frühstück» folgen sollte, wurde doch die französische Tragik-Komödie «Frühstück bei Monsieur Henri» gezeigt.

Personal, Bewohner und Freunde der therapeutischen Wohngruppe bereiteten ein reichhaltiges Buffet vor.

Personal, Bewohner und Freunde der therapeutischen Wohngruppe bereiteten ein reichhaltiges Buffet vor.

Während im Streifen die Protagonistin Constance fast an ihrer Prüfungsangst zerbricht, ist man sich auf dem Festgelände absolut sicher, dass das Hofberg-Personal auch in diesem Jahr seine Hausaufgaben wieder perfekt erfüllt hat. Das sieht man auch an Details: So hat es genügend Wolldecken, ein Shuttle-Bus fährt nach der Vorstellung die Besucher bei Bedarf wieder in die Stadt runter und auch das Getränkebuffet wird beständig nachgefüllt.

Es sind die vielen kleinen Aufmerksamkeiten und Nettigkeiten, welche diese Abende zu etwas Besonderem werden lassen. Anita Keller aus Niederhelfenschwil, welche zum ersten Mal den Weg auf den Hofberg gefunden hatte, freute sich:

«Der Abend ist einfach wunderschön. Gutes Essen, nette Leute, eine wunderbare Aussicht, viele Tiere zum Anschauen und ein lustiger Film – mehr kann man doch gar nicht wollen.»

Und es dürfte in ihrem Fall sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein: «Wenn es terminlich hinhaut, dann werde ich nächstes Jahr wieder hierherkommen.»

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