FEUER: Verbrannte Baumwolle, aber keine Verletzten

Ein Maschinenbrand im Produktionsbetrieb der Flawa AG in Flawil führte in der Nacht zum Mittwoch zu erheblicher Rauchentwicklung und einem Schaden von mehreren tausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Andrea Häusler
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Ob die betroffene Maschine abgebaut werden muss oder repariert werden kann, ist noch offen.

Ob die betroffene Maschine abgebaut werden muss oder repariert werden kann, ist noch offen.

Flawil Der Alarm riss die Feuerwehrleute von Flawil und Gossau aus dem Schlaf. Kurz vor ein Uhr war im Fabrikationsgebäude der Flawa AG Feuer ausgebrochen. Laut Angaben der Kantonspolizei St. Gallen steht als Brandursache ein technischer Defekt im geschlossenen Maschinensystem im Vordergrund. Florian Schneider vom Mediendienst der Kantonspolizei St. Gallen spricht von einer erheblichen Rauchentwicklung, aber auch einer speditiven und sehr schnell erfolgreichen Intervention der Feuerwehren am Ort.

Dies bestätigt Flawa-CEO Nicolas Härtsch auf Anfrage. Nur dank der hervorragenden Reaktion der Mannschaft im Betrieb und des raschen Eintreffens der Feuerwehren habe Schlimmeres verhindert werden können, sagt er: «Wir hatten wirklich Glück im Unglück.» Vor allem, weil keine Personen verletzt worden seien.

Die vom Brand betroffene Maschine öffnet Baumwolleballen und bedient mit dem Material die Produktionsanlage für Wattepads. Sie musste ausser Betrieb genommen werden. Verzögerungen in der Abwicklung von Aufträgen gibt es laut Härtsch dennoch keine. Dank des «sagenhaften Einsatzes» seines Teams habe das System umgebaut und die Produktion in kürzester Zeit hochgefahren werden können. «Kaum zwölf Stunden nach dem Brand waren wir bereits wieder im Vollbetrieb unterwegs.»

Andrea Häusler

andrea.haeusler@wilerzeitung.ch