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FESTIVAL: Startrampe geht ins Freie

Am Wochenende findet das Rock am Weier unterhalb der Wiler Altstadt statt. Erstmals stellt das OK zwei Freilichtbühnen auf. Tiere sind auf dem Gelände nicht erlaubt.
Philipp Haag
Daniel Stieger, Präsident von Rock am Weier, hofft auf gutes Wetter am Wochenende. (Bild: Philipp Haag)

Daniel Stieger, Präsident von Rock am Weier, hofft auf gutes Wetter am Wochenende. (Bild: Philipp Haag)

Philipp Haag

philipp.haag@wilerzeitung.ch

«Das Open-Air-Feeling soll stärker zum Tragen kommen», sagt Daniel Stieger. Aus diesem Grund hat sich das OK des Gratis-Festivals Rock am Weier entschlossen, zwei Bühnen im Freien aufzustellen. Eine zweite Bühne neben der Hauptbühne besteht schon länger, diese war allerdings jeweils in einem Zelt untergebracht. Nun wird sie bei der Durchführung am nächsten Wochenende erstmals unter freiem Himmel errichtet. Die Main-Stage hat den gewohnten Platz neben dem Weier. Die Nebenbühne steht etwas abseits, auf der Fläche bei der Skateranlage. Diese wird wie bereits im vergangenen Jahr als Startrampe geführt. In Zusammenarbeit mit dem Migros Kulturprozent wird Nachwuchsbands aus der Ostschweiz eine Plattform geboten. «Uns ist es wichtig, Bands aus der Region die Möglichkeit für einen Auftritt zu geben», sagt der Präsident des Rock-am-Weier-OK. So spielen unter anderem Loéfen und 5 Days 2 Break je einen Gig auf der Startrampe. Das Programm des Zwei-Tage-Festivals besticht in diesem Jahr durch die Breite. 16 Bands spielen auf den zwei Bühnen. Ein Zugpferd wie Delinquent Habits im Jahr 2016 fehlt. Dafür treten Raggabund & De Luca feat. The Dubby Conquerors sowie Leech am Samstag als Headliner auf.

Sömmeribar nicht mehr mit dabei

Nicht mehr mit dabei ist die Sömmeribar, in deren Zelt im letzten Jahr die Startrampe stand. «Wir konnten uns nicht einigen», erklärt Stieger das Ende der Zusammenarbeit. Ein Zelt wird es aber dennoch geben. Das OK baut unterhalb des Spielplatzes ein Zirkuszelt auf, das sie vom Sirnacher Circus Balloni mieten, in welchem die Rock-am-Weier-Bar untergebracht ist. Ebenfalls wieder an Ort sein wird das EG-Zelt im hinteren Teil des Geländes, in dem DJs auflegen.

Verlust im vergangenen Jahr

Auch in diesem Jahr startet das Open Air am Freitag, sowohl auf der Weierbühne als auch auf der Nebenbühne. Am Vorabend zu beginnen, habe sich bewährt, sagt Stieger. Der Freitag ist überdies der Hauptgrund, weshalb der Rechnungsabschluss für das Rock am Weier 2016 nicht tiefrot ausfiel. Wegen des durchzogenen Wetters am Samstag fielen die Konsumationen, die einen Grossteil der Einnahmen für die Veranstalter ausmachen, zurückhaltend aus. Dank des guten Freitags entstand «nur» ein Minus von 15'000 Franken. Stieger ist zuversichtlich, den Verlust dieses Jahr wettmachen zu können. Wer einen Zustupf beisteuern möchte, kann das Depot auf die Becher spenden, indem er diese beim Ein-/Ausgang abgibt. Der OK-Präsident hofft auf 12'000 bis 14'000 Besucherinnen und Besucher. Nicht mehr auf dem Festivalgelände anzutreffen sein werden Hunde. Das OK spricht ein Tierverbot aus. Die laute Musik und die Vielzahl an Menschen lösen bei Hunden Stress aus.

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