Fest zum Abschluss der Renovation

Die Sanierungsarbeiten an Fassade und Turm der katholischen Kirche in Henau sind abgeschlossen. Am Sonntag sind die Kirchbürgerinnen und -bürger zu einem Festgottesdienst eingeladen.

Stefan Etter
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Die Renovation der St. Sebastianskirche dauerte fast ein halbes Jahr. (Bild: Urs Bänziger)

Die Renovation der St. Sebastianskirche dauerte fast ein halbes Jahr. (Bild: Urs Bänziger)

HENAU. Das Baugerüst ist abgebaut, Schutt und Dreck weggeräumt und die Bauarbeiter abgezogen. Die St. Sebastianskirche in Henau strahlt nach einer gut halbjährigen Sanierungsphase im neuen Glanz – zur Freude von Paul Gähwiler, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Henau-Niederuzwil. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Resultat.» Am kommenden Sonntag, um 10.30 Uhr, wird die Kirche deshalb im Rahmen eines Festgottesdienstes und einem Apéro feierlich eingeweiht.

Auch Turmuhr renoviert

Aufgedrängt hat sich die Aussensanierung der Kirche unter anderem deswegen, weil der unter Bundesschutz stehende Kirchturm restauriert werden musste. So wurden in den vergangenen Monaten löchrige Fugen erneuert, kaputte Natursteine ersetzt und der Verputz der Fassade neu aufgetragen. Renoviert sind auch die Zifferblätter, die Zeiger der Turmuhr und die Glockenanlage.

Zudem wurden die Risse in der Fassade ausgebessert, ein neuer Blitzschutz installiert, die Akustikanlage modernisiert, die Kunstverglasungen des Kirchenschiffs restauriert und die alten Schutzgläser durch neue ersetzt. «Wir gehen davon aus, dass die Aussenrenovation mindestens 50 Jahre halten wird», sagt Gähwiler lachend. «Die Sanierungsarbeiten sind reibungslos, pünktlich und unfallfrei verlaufen.»

Denkmalpflege zahlt Beitrag

Damit die Kirche aussen renoviert werden konnte, haben die Kirchbürger im April den vom Kirchenverwaltungsrat Henau-Niederuzwil beantragten Sanierungskredit von 945 000 Franken bewilligt. Hinzu kommen ausstehende Beiträge der Denkmalpflege, deren Höhe nach dem Rechnungsabschluss genau bestimmt wird. «Wir werden wohl gegen Ende Jahr genaue Zahlen vorliegen haben», sagt der Präsident.

Da die Sanierung im finanziellen Fahrplan gut unterwegs gewesen sei, hätten sich die Verantwortlichen dazu entschieden, zusätzlich eine Steuerungsanlage für Licht und Heizung einzubauen. «Eine Investition in die Zukunft – finanziell wie auch ökologisch.» Jedenfalls habe er bereits jetzt positive Reaktionen aus der Bevölkerung erhalten. «Wir rechnen zum Dankgottesdienst mit einer gut gefüllten Kirche und einem gut besuchten Apéro», sagt Gähwiler.

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