Fernöstlichen Kampfsport fördern

Das Budo-Center in Oberuzwil feiert sein 20-jähriges Bestehen. Der Vereinszweck liegt in der Förderung fernöstlicher Kampfsportarten.

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Die Trainer des Budo-Centers Oberuzwil. (Bild: rro.)

Die Trainer des Budo-Centers Oberuzwil. (Bild: rro.)

oberuzwil. Das Budo-Center Oberuzwil wurde 1990 durch den heutigen Leiter Andreas Brunschwiler gegründet. Am Anfang wurde nur Judo trainiert. Die Judokas trainierten in der kleinen Turnhalle im Areal Breite. Nach zwei Jahren wurde in die Zivilschutzräume der Breite umgezogen. Dadurch musste das Mattenfeld nicht für jedes Training neu aufgebaut werden. Im Mai 1993 wurde der erste Karate-Schnupperkurs ausgeschrieben. Tiberio Abategiovanni startete mit einer kleinen Gruppe von fünf Karatekas. Die Nachfrage war so gross, dass schon Ende Jahr 15 Karatekas ins Training kamen.

Sowohl Judo als auch Karate erfreuen sich starker Nachfrage. Zurzeit sind im Judo 80 und im Karate 40 Aktive. 2003 konnte das Budo-Center in die neuen, grossen Trainingsräume an den Schützengarten 3 in Oberuzwil umziehen. Dadurch konnte das Trainingsangebot ausgebaut werden. Seit Frühjahr 2003 wird auch Tai Chi/Chi Gong im Budo-Center angeboten. Dabei handelt es sich um ruhige und harmonische Bewegungen. Bei regelmässigem Üben können sich beträchtliche gesundheitliche Verbesserungen einstellen.

Vor fünf Jahren wurde Krav Maga ins Trainingsprogramm aufgenommen. Hier handelt es sich um eine moderne Art der Selbstverteidigung. Seit 2008 ist regelmässig eine Oberuzwiler Schülermannschaft an der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft. Einzelwettkämpfer sind bei regionalen und nationalen Judo-Turnieren regelmässig auf Podestplätzen. Am kommenden Wochenende wird das Oberuzwiler Judoturnier zum 19. Mal durchgeführt. Das neueste Kursangebot heisst: «Judo spielen für Kids».

Hier lernen Mädchen und Knaben im Alter von fünf bis sechs Jahren Judo in spielerischer Art kennen. (pd.)

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