Ferien – wohin? Teil zwei

Am letzten Freitag, rudimentär, mutmasste ich so ungefähr, was eingefleischte Zeltler schätzen bei der Wahl von Campingplätzen. Adressen von Alternativen, wie ein Besuch des schiefen Turms von Pisa, Vor- und Nachteil einer Visa- karte, blieben völlig unbeachtet.

Drucken
Teilen

Am letzten Freitag, rudimentär, mutmasste ich so ungefähr,

was eingefleischte Zeltler schätzen

bei der Wahl von Campingplätzen.

Adressen von Alternativen, wie ein Besuch des schiefen

Turms von Pisa, Vor- und Nachteil einer Visa-

karte, blieben völlig unbeachtet.

Ob ich andres schlicht missachtet?

Richtig, Wanderferien nicht vergessen!

Das geht locker ohne Stressen.

Doch glaube ja nicht, dass dein Bauch

sich auflöse in Schall und Rauch.

Es führt die lange Wanderung nur zur Gewichtsverlagerung.

Lieber einen dicken Bauch als gar nichts Hervorragendes.

Lieber vergangen, gegessen als etwas Nachtragendes.

Dann wär da noch die Fahrradtour, tagelang nah der Natur,

leidend über viele Pässe, sei's bei Hitze oder Nässe,

der Strapazen ist kein Ende, die Passhöhe bringt die Wende.

Keineswegs will ich verschweigen, was uns UHU-Ferien zeigen.

«Ums Huus ume» gibt's viel zu entdecken:

Dinge mit besonderen Zwecken

und auch unsre Nachbarschaft.

UHU-Ferien – fabelhaft.

Wenn Ferien zum Thema werden,

dann spür auch ich den Trieb der Herden.

Die Dichterklause werd ich schliessen,

vier Wochen Ferien geniessen.

Am 5. 8. der nächste Vers.

Alles Gute, so, das wär's.

Schöne Ferien, froh und frei,

das wünscht Eu de Gallestei.

Der Flawiler Autor und Kolumnist Rolf Bollinger schreibt

jeden Freitag in der Grossauflage der Wiler Zeitung

Aktuelle Nachrichten