Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Ferien auf dem Fussballplatz

Zwei Tage Training und ein Überraschungstag: Der FC Flawil bereitet sich auf das 33. Kinderfussballlager vor.
David Metzger

Eine Selbstverständlichkeit ist es nicht mehr. Es kommt in der Ostschweiz immer seltener vor, dass sich ein regionaler Verein die Mühe macht, während der Herbstferien selbständig ein dreitägiges Lagerprogramm für junge Kickerinnen und Kicker auf die Beine zu stellen. «Die meisten Camps sind heute privater und kommerzieller Natur und werden in Kooperation mit einem grösseren Sponsor durchgeführt», sagt Markus Bernegger aus der Lagerleitung. Obschon das viel vereinfache, sei das Kinderfussballlager des FC Flawil nie daran interessiert gewesen, den finanziellen Aspekt überzubewerten. «Bei uns werden der Fussball, das attraktive Rahmenprogramm und die Kameradschaft stärker gewichtet», weiss Bernegger. So soll dann auch der Unkostenbeitrag möglichst tief gehalten werden. Und kann nach Abschluss des Lagers ein kleiner Gewinn ausgewiesen werden, so wird dieser Betrag vollumfänglich für die nächste Lagerausgabe verwendet.

Vom Fussballfeld in die Eisenbahn

Besonders der Überraschungstag am Schluss des Lagers beansprucht dabei einen grossen Teil des Budgets. «Wir haben es bisher aber immer geschafft, einen attraktiven Schlusstag auf die Beine zu stellen, so auch in diesem Jahr», verspricht Bernegger. Wo es hingeht, bleibt natürlich geheim. Erst am Überraschungsmorgen erfahren die Kinder, wo die Reise hingeht. Ein bisschen etwas könne er aber schon preisgeben, sagt Bernegger: «Die Reise startet mit dem Zug.»

Auch in diesem Jahr erfreut sich das Herbstlager wieder grosser Beliebtheit. Dem Organisationsteam gelingt es bereits über Jahre, eine grosse Kinderschar für den Anlass zu begeistern. «In der Tat ist die Anzahl Anmeldungen in den letzten Jahren konstant geblieben», sagt Markus Bernegger. «Dieser Wert zeigt uns, wie wichtig das Lager für die Kinder ist, und dass die Eltern den Anlass wertschätzen.»

Am Mittwoch und Donnerstag werden die jungen Fussballer auf der Kunstrasenanlage trainieren, am Freitag steht der Überraschungstag an. Unter der Leitung fachkundiger Trainer, die ihre Mitarbeit am Lager allesamt freiwillig verrichten, wird der Umgang mit dem runden Leder geschult und verbessert. Daneben stehen auch polysportive und gesellschaftliche Aktivitäten wie etwa Zumba auf dem Programm. Drei Tage lang werden die Fussballerinnen und Fussballer vom Lagerteam betreut und bekocht. Nur übernachten werden die «Stars von morgen» jeweils zu Hause.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.