Feiern, ob mit oder ohne Bratwurst

Brunchen, Rösslifahrten oder Gratis-Bratwürste: Für den 1. August ist ein abwechslungsreiches Programm in den Gemeinden der Region vorgesehen. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und Funken sei kein Problem, sagen die Veranstalter.

Kristian Filipovic
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Auch dieses Jahr werden an der Uzwiler Bundesfeier gratis Bratwürste an die Besucher verteilt. (Bild: Urs Bänziger)

Auch dieses Jahr werden an der Uzwiler Bundesfeier gratis Bratwürste an die Besucher verteilt. (Bild: Urs Bänziger)

REGION. Der 1. August steht vor der Tür. Nun bleibt der Bevölkerung die Qual der Wahl, wo sie diesen feiern soll. In der Region wird einiges geboten.

Die Uzwiler Bundesfeier wird dieses Mal – wie alle drei Jahre – vom Dorf- und Kulturverein Pro Henau organisiert. Als Festredner tritt der Thurgauer Komiker Seppe-Toni Alder auf.

Lange Tradition

«Bei uns wie auch beim Verkehrsverein, der sonst die Feier organisiert, ist es Tradition, dass nicht nur Politiker, sondern auch andere spezielle Persönlichkeiten die Festansprache halten», sagt der Präsident von Pro Henau, Jürg Hollenstein. Traditionsgemäss werden in Uzwil auch wieder Gratis-Bratwürste verteilt. Ob dies aus dem Grund geschieht, um möglichst viele Besucher anzulocken? «Vielleicht war das mal der Grund. Diese Tradition existiert aber schon sehr lange. Die Leute haben Freude daran und die wollen wir ihnen nicht wegnehmen», sagt der Uzwiler Verwaltungsleiter Thomas Stricker lächelnd.

Brunch immer noch beliebt

Auch die Feier in Jonschwil lockt mit kulinarischem Angebot. Dort findet wieder ein Brunch statt. Zu diesem kommen nicht mehr ganz so viele Teilnehmer wie vergangenes Jahr, aber erfährt mit 170 Anmeldungen immer noch eine grosse Beliebtheit. «Viele sind am Abend an einer privaten Party und schätzen eine Veranstaltung am Morgen», sagt der Jonschwiler Gemeinderatsschreiber Pascal Knaus. Beim Festakt werden Hans Peter Trütsch, SRF-Bundeshausredaktor, und Hanspeter Spörri, ehemaliger Redaktor beim Bund, ein Gespräch führen. Dabei werden Themen wie das Bundeshaus, der Parlamentsbetrieb oder die Rolle der Medien thematisiert.

Anschliessend an den Lampionumzug erhellt in Flawil ein Funken mitten im Dorf auf der Wiese bei der SFS intec die Nacht. Laut Ignaz Mainberger, Präsident des organisierenden Verkehrsvereins, bestehe keine Feuergefahr. Nebst Kantonsrat Marc Mächler wird auch die Flawiler Jugendliche Leonie Mazenauer eine Festrede halten.

In Niederbüren geht man beim Anzünden des Funkens und Feuerwerks ebenfalls von keiner Gefahr aus. «Wir sind nicht in der Nähe eines Waldes und in den vergangenen Tagen hat es immer wieder geregnet», sagt Christian Harder, Präsident der organisierenden Männerriege Niederbüren. Zwei Niederbürer Schülerinnen werden Gedanken zum 1. August vortragen. Harder sagt dazu: «Warum nicht mal die jungen Menschen zu Wort kommen lassen und sich ihre Gedanken zur Schweiz anhören». In Niederbüren sind zudem Rösslifahrten und ein Lampionumzug geplant, die eine Route während circa 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen wird.