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Feier-Bilanz nach dem 2:1-Sieg der Nati gegen Serbien: Über 1000 Fans am Wiler Kreisel und eine verletzte Frau

Nach dem Last-Minute-Sieg der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gegen Serbien ging in der Wiler Innenstadt nichts mehr. Es wurde friedlich und laut gefeiert. An der Hubstrasse verletzte sich eine Frau und musste zum Arzt.
Christoph Heer/Simon Dudle

Über 1000 Personen waren es laut Schätzungen der Kantonspolizei St. Gallen, die sich am späten Freitagabend nach dem ebenfalls späten Siegtreffer der Schweizer Nati gegen Serbien am Schwanenkreisel einfanden, um den Sieg zu feiern. Waren am Anfang noch hupende Autos zu sehen, so gehörte der Kreisel schon bald der feierenden Menge allein. «Wegen des Grossandrangs hat sich der Kreisel selbst geschlossen. Die Kantonspolizei hat nichts gemacht», sagte Polizeisprecher Bruno Metzger beim Resümee am Morgen danach. Es sei alles friedlich verlaufen, wie im ganzen Kanton.

Fussball-Party unter freiem Himmel: Der Andrang beim Schwanenkreisel war so gross, dass keine Autos mehr ins Epizentrum der Feier vorstiessen.Bild: Christoph Heer

Fussball-Party unter freiem Himmel: Der Andrang beim Schwanenkreisel war so gross, dass keine Autos mehr ins Epizentrum der Feier vorstiessen.Bild: Christoph Heer

Und trotzdem kam es bein den Wiler Feierlichkeiten zu einem Zwischenfall. Im Zuge eines Autokorsos an der Hubstrasse verletzte sich eine Frau, konnte sich aber selbstständig zum Arzt begeben.

Zuerst die Smartphones, dann die Eruption

Auffällig viele Albaner mischten sich unter das Volk. Zuerst waren jene Fahnen gar in der Mehrzahl. Je später der Abend aber wurde, desto mehr Schweizerkreuze waren am Kreisel zu sehen.

Bis feststand, dass sich das schweizerisch-albanische Lager zum Kreisel aufmachen konnte und nicht das serbische, war beim Public Viewing im Wiler «Stade de Lion» die Leidenszeit gross – und lang. Die Anspannung konnte fast gegriffen werden. Nach dem frühen Führungstreffer Serbiens fiel die Stimmung auf dem Nullpunkt. Aber nicht zum ersten Mal, denn schon zwei Minuten vorher sorgte ein dreisekündiger Bildausfall für Unruhe in der Wiler Remise, in welcher die Frauenquote auffallend hoch war. Beim genauen Betrachten wurde aber augenfällig, dass sich viele weiblichen Fans vorerst mehr mit dem Smartphone beschäftigten als mit Yann Sommer oder dem Wiler Fabian Schär.

Doppeladler sorgten für Kopfschütteln

Nach der ersten grossen Anspannung zum Spielbeginn und der Niedergeschlagenheit nach dem frühen Rückstand änderte sich die Stimmungslage in der zweiten Halbzeit gänzlich. Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri drehen die Partie mit ihren Treffern zwar verdient, doch ihr Jubel mit dem Doppeladler kam bei einigen der über 100 Zuschauern nicht gut an. Die ersten richtigen Fangesänge erlebte das kleine, temporäre Stadion in der 59. Minute beim Ausgleich. Eine eigentliche Eruption gab es in der 90. Minute beim Sieg bringenden Tor. Dann war das Spiel zu Ende und das grosse Feiern konnte losgehen. Zahlreiche Gare-de-Lion-Besucher machten sich auf den Weg zum Schwanenkreisel, um den Sieg gemeinsam zu feiern.

Die Erlösung: Der Siegtreffer der Schweizer wurde beim Public Viewing im «Stade de Lion» überschwänglich gefeiert. (Bild: Christoph Heer)

Die Erlösung: Der Siegtreffer der Schweizer wurde beim Public Viewing im «Stade de Lion» überschwänglich gefeiert. (Bild: Christoph Heer)

Ob die Schweiz in den Achtelfinal vorstösst, zeigt sich übermorgen Mittwoch ab 20 Uhr. Dann trifft sie auf Costa Rica, wobei ein Punkt fürs Weiterkommen genügt. Im Gare de Lion findet wiederum ein kostenloses Public Viewing statt. Und der Schwanenkreisel wird vielleicht wieder zum Epizentrum der Feierlichkeiten.

Auch in Wattwil feierten die Fans den Sieg der Schweiz. (Bild: PD)

Auch in Wattwil feierten die Fans den Sieg der Schweiz. (Bild: PD)

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