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FDP will ihren Sitz im Gemeinderat von Oberuzwil verteidigen

Die Freisinnigen nominieren Ingrid E. Markart als Kandidatin für die Gemeinderats-Ersatzwahl vom 17. November.
Philipp Stutz
«Auf kommunaler Ebene gibt es viel zu tun – die Aufgaben nehmen zu», sagt Ingrid E. Markart. (Bild: PD)

«Auf kommunaler Ebene gibt es viel zu tun – die Aufgaben nehmen zu», sagt Ingrid E. Markart. (Bild: PD)

«Der Vorstand der FDP hat entschieden, Ingrid E. Markart als Kandidatin zu portieren», sagt Paul Stengel, Präsident der FDP Oberuzwil. Sie überzeuge sowohl als Person als auch durch ihre Kompetenzen. «Wir sind der Ansicht, dass der Gemeinderat ausgeglichen besetzt und durchmischt werden muss», ergänzt Stengel. Das gelte auch mit Bezug auf die Präsenz der Frauen. Die Partei will damit den durch den Rücktritt von Caroline Bartholet (FDP) frei werdenden Sitz verteidigen. Unbestritten war, dass eine Frau die Nachfolge antreten soll. Als Wunschkandidatin war bereits im Vorfeld Ingrid E. Markart genannt worden.

Ingrid E. Markart-Kaufmann war bereits bei der Ersatzwahl um den freien Sitz des zurückgetretenen Thomas Müller (FDP) im November 2017 angetreten. Und unterlag damals Patrick Schätti von der CVP nur äusserst knapp. Damit wurde die CVP mit drei Sitzen wieder stärkste Kraft im Gemeinderat. Zwei Mandate entfallen seither auf die FDP. SVP und SP verfügen über je einen Sitz in der siebenköpfigen Exekutive.

Viele Fragen betreffen den juristischen Bereich

Markart sagt:

«Die Tatsache, dass ich bei der damaligen Wahl trotz eher geringem Bekanntheitsgrad im Dorf gut abgeschnitten habe, ermuntert mich zu einer erneuten Kandidatur.»

Auf kommunaler Ebene gebe es viel zu tun. Hätten doch die Gemeinden vermehrt Aufgaben seitens des Kantons zu übernehmen. Die 56-Jährige verweist auf die demografische Entwicklung, das Gesundheitswesen und die wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Sicherheit. Hinzu komme als weitere Komponente die Lebensqualität. Sie sei beeindruckt, wie viele juristische Bereiche in der Gemeindepolitik involviert seien. Das erfordere Fachkompetenz, betont die ausgebildete Juristin, die als Beispiele das Steuer- und Baurecht erwähnt. «Analytisches Denken ist gefragt», ist Ingrid E. Mar-kart überzeugt. Und erwähnt, dass das Studium der Jurisprudenz einer Art Lebensschule gleichkomme.

Bildungspolitik, Soziales und Wirtschaft

Dass Frauen in die Exekutive eingebunden werden, ist für sie keine Forderung, sondern eine Selbstverständlichkeit. «Das sollte heute eigentlich der Normalfall sein.» Oberuzwil sei als Gemeinde gut aufgestellt. Das dokumentiere auch die Qualität der Schulen. Es gelte die Lebensqualität zu verbessern, die sich bereits auf hohem Niveau befinde. Ein weiteres Thema bilde die Sicherheit.

«Ich habe ein breites Interessenspektrum», betont Ingrid E. Markart. Die Finanzen seien beim Gemeindepräsidenten gut aufgehoben. Nun müsse analysiert werden, welche Auswirkungen das neue Rechnungsmodell zeige. Die Kandidatin interessiert sich weiter für Fragen der Bildungspolitik, für Soziales und für die Wirtschaft.

«Ich verstehe mich als Unternehmerin.»

Übrige Ortsparteien warten mit keinen Kandidaten auf

Die übrigen Ortsparteien anerkennen den Sitzanspruch der FDP. «Wir streben keine Kandidatur an», sagt Patrick Senn, Präsident der SVP, die aufgrund ihrer Wähleranteile Sitzansprüche geltend machen könnte. Dass wieder eine Frau dem Gemeinderat angehören soll, sei zu anerkennen. «Mit drei Sitzen sind wir wieder gut im Gemeinderat vertreten», sagt Thomas Franck, Präsident der CVP. Die FDP könne mit einer guten Kandidatur aufwarten.

«Der Sitzanspruch der FDP ist ausgewiesen», betont auch Roland Bischof, Präsident der SP. «Wir erheben keinen Anspruch auf ein zweites Mandat. Das wäre aufgrund unserer Wähleranteile vermessen.»

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