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FDP Wil-Untertoggenburg ist verhalten optimistisch: Bei Kantonsratswahlen im März will sie ihre vier Sitze halten

Bei den Kantonsratswahlen will die FDP Wil-Untertoggenburg ihre vier Sitze verteidigen.
Gianni Amstutz
Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP wollen ihre vier Sitze im Wahlkreis Wil halten. Bild: PD

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP wollen ihre vier Sitze im Wahlkreis Wil halten. Bild: PD

Die FDP St.Gallen hat die grüne Welle gut überstanden. Bei den eidgenössischen Wahlen konnte sie ihre beiden Sitze im Nationalrat halten. Das nährt bei den Freisinnigen die Zuversicht für die Kantons- und Regierungsratswahlen im nächsten Jahr. Im Wahlkreis Wil besetzt die Partei vier von 18 Sitzen. Das erklärte Ziel ist es, diese zu verteidigen, gab Wahlkampfleiter Claudio Altwegg bekannt. Beim Wähleranteil strebe die FDP einen Ausbau von 19 auf 20 Prozent an.

Trotz der politischen Grosswetterlage, die auch bei den Wahlen im Frühling den Grünen und Grünliberalen Aufschwung geben dürfte, beurteilt Altwegg dies als realistisches Ziel. «Im Wahlkreis Wil konnte die FDP bei den Wahlen im Oktober leicht zulegen», so der Wahlkampfleiter.

Spurlos ist die Klimadebatte – Bekenntnissen zur Besinnung auf die eigenen Stärken und Qualitäten zum Trotz – aber doch nicht am Freisinn vorbeigezogen. «Die Gefahr, dass die Grünen weiter Erfolge feiern, müssen wir im Auge behalten», sagte Altwegg. Die Umwelt ist denn auch eines von vier Kernthemen, auf die sich die Liberalen im Wahlkampf konzentrieren wollen. «Wir bekennen uns zu einer nachhaltigen Umweltpolitik, lehnen aber eine Bevormundung der Bürger ab.»

Alle Bisherigen treten wieder an

Am Dienstagabend gab die Kreispartei Wil-Untertoggenburg bekannt, mit welchen Personen sie die vier Sitze im Kantonsrat verteidigen will. Die vier Bisherigen (Andreas Widmer, Jigme Shitsetsang, Erich Baumann, Caroline Bartholet) treten alle zur Wiederwahl an. Insgesamt stellt die FDP 18 Kandidatinnen und Kandidaten, die aus neun der zehn Gemeinden im Wahlkreis Wil kommen. Einzig aus Degersheim kandidiert niemand für die FDP. Das Geschlechterverhältnis fällt mit 2:1 zu Gunsten der Männer aus.

Wiederholt betonten die Verantwortlichen die positive Dynamik, die in der Kreispartei in den vergangenen Jahren entstanden sei. «2020 wird ein FDP-Jahr. Wenn wir unseren Wahlkampf mit Herzblut und Leidenschaft betreiben, werden wir am 8.März erfolgreich sein», gab sich Altwegg optimistisch.

Diese Zuversicht zeigte sich auch bei den Jungfreisinnigen. Sie stellen eine eigene Liste bei den Kantonsratswahlen. Jannik Schweizer von den Jungfreisinnigen sagte: «Unser Ziel ist ganz klar, einen eigenen Sitz zu erobern.» Das dürfte doch eher etwas hoch gegriffen sein. Realistischer scheint, dass sie mit der Listenverbindung, die sie eingegangen sind, der FDP zur Sicherung ihrer vier Sitze verhelfen.

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