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FDP Uzwil plädiert für Stellenabbau in der Gemeindeverwaltung

Die FDP Uzwil übt keine grundlegende Kritik am Budget 2019 der Gemeinde.
Die Ortspartei ist aber überzeugt, dass die Effizienz in der Gemeindeorganisation gesteigert werden muss.
Phillipp Stutz
Die Referenten: René Meier, Direktor des Hotels Uzwil, Parteipräsident Bruno Lusti und Gemeinderat Ruedi Müller (von links). (Bild: Philipp Stutz)

Die Referenten: René Meier, Direktor des Hotels Uzwil, Parteipräsident Bruno Lusti und Gemeinderat Ruedi Müller (von links). (Bild: Philipp Stutz)

Die FDP hat bei der Abstimmung über das neue Gemeindehaus gefordert, dass zwei Stellen gestrichen werden. «Dass Freiräume entstanden sind, ist unbestritten», sagte Parteipräsident Bruno Lusti an der Versammlung vom Montag. Auch die Buckelpiste bei der Augartenkreuzung müsse nun endlich saniert werden. Offensichtlich würden Vorbereitungen dazu «mit Hochdruck» vorangetrieben.
Für Lusti ist aber auch eine allfällige Fusion mit Oberuzwil längerfristig durchaus ein Thema. «Ein vereinigtes Uzwil würde helfen, Projekte einfacher über die Runden zu bringen.» Der FDP-Präsident sagte weiter, man müsse die Gesundheitskosten in den Griff bekommen und schloss allfällige Spitalschliessungen nicht aus.

Steuerfuss bleibt ein Thema

Bruno Lusti kam auch auf die Gemeindefinanzen zu sprechen und betonte dabei, dass Wünschbares und Brauchbares strikt voneinander getrennt werden müssten. «Luxus ist nicht nötig, zu viel Eigenkapital weckt Begehrlichkeiten.» Der Steuerfuss sei im regionalen Vergleich noch immer vergleichsweise hoch. Um gute Steuerzahler anzulocken, sei mittelfristig eine Steuersenkung nötig. Wieweit dies möglich sei, werde der Rechnungsabschluss 2018 zeigen.

Verschuldung erhöht sich auf 28 Millionen

Gemeinderat Ruedi Müller erläuterte das Budget 2019, das mit einem Überschuss von 134 000 Franken ausgeglichen abschliesst. Der Steuerfuss werde im Gemeinderat Jahr für Jahr neu diskutiert. «Mein Ziel besteht darin, ihn nicht zu erhöhen», sagte Müller. Die Verschuldung werde sich bis zum Jahr 2021 auf 28 Millionen Franken erhöhen. Ziel sei es, dass dieser Betrag 30 Millionen Franken nicht übersteigen und gleichzeitig das Eigenkapital 10 Millionen Franken nicht unterschreiten sollte. Die Steuereinnahmen 2018 lägen über den Erwartungen, die Prognose für 2019 sei positiv. Der Gemeinderat rechnet mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent gegenüber den mutmasslichen Steuereinnahmen 2018.

Beim Coop entsteht ein «Schlauch»

Uzwil investiert nächstes Jahr fast 8 Millionen Franken, wovon 1,55 Millionen aus Spezialfinanzierungen gespeist werden. So werden unter anderem für eine nächste Umsetzungsetappe für Tempo-30-Zonen 400000 Franken ausgegeben. Diese Arbeiten geben in der Bevölkerung Anlass zu Kritik. «Durch die Verengung der Fahrbahn entsteht beim Niederuzwiler Coop ein Schlauch, was den Verkehrsfluss verschlechtert», sagte Heinrich Schiess. Es gelte bei der dortigen Kreuzung, die von vielen Schülern befahren werde, den Sicherheitsaspekt zu berücksichtigen, entgegnete Ruedi Müller. Weitere Investitionen betreffen die Schulraumerweiterung im Herrenhof, den Umzug der Galerie zur alten Bank an die Bahnhofstrasse, die Zentrumsgestaltung Uzwil und Dorfgestaltung Niederstettens, die Sanierung der Deponie in Niederglatt und die Umlegung des Hueberbachs.

Ruedi Müller wies darauf hin, dass fortan das neue Rechnungsmodell für St. Galler Gemeinden angewandt werden müsse. Dies habe verschiedene Umstellungen zur Folge. Dass dies nicht für alle Bürger – und wohl auch einzelne Behördemitglieder – einfach zu interpretieren sei, gestand Müller ein. So hat sich beispielsweise die Zahl der Konten beinahe verdoppelt, und die laufende Rechnung heisst nun neu Erfolgsrechnung.

Gäste aus aller Herren Länder

René Meier, Direktor des Hotels Uzwil, führte die FDP-Mitglieder durch die neugestalteten Räume. «Unser Ziel war, mit einem zusätzlichen Pavillon eine angenehme Ambiance zu schaffen.» Die Tabasco-Baur wurde zur Cigar Lounge umfunktioniert, in der 140 verschiedene Whiskysorten und Zigarren angeboten werden. Das Vier-Sterne-Haus gehört seit 1954 der Familie Bühler und ist gut belegt. Gäste aus aller Herren Länder logierten hier, sagte Meier. Auch bekannte Sportler und Fussballvereine sind regelmässig zu Gast. Insgesamt verfügt das Hotel über 43 Zimmer. Hinzu kommen Serviced Appartments – über 50 Wohnungen, die in ganz Uzwil verteilt und für längere Aufenthalte gedacht sind. Das dazu gehörende Hotel Schäfli gilt als Dépendance. Im vergangenen Jahr wurde das Hotel Uzwil als freundlichstes Stadthotel der Schweiz ausgezeichnet. (stu)

F+B-Managerin Sandra Rombach mit dem «Hotel Uzwil Whisky». (Bild: Philipp Stutz)

F+B-Managerin Sandra Rombach mit dem «Hotel Uzwil Whisky». (Bild: Philipp Stutz)

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