FDP unterstützt Quartierschule im Städeli

An ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung hat die FDP Wil, nach angeregter Diskussion, mit deutlicher Mehrheit die Ja-Parole für die Quartierschulhaus-Initiative beschlossen.

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WIL. Auf der vorgesehenen Parzelle Nr. 56 im Städeli sollen nach dem Willen der FDP die notwendigen Schul- und Kindergartenräume neu gebaut werden.

Wie bereits in dem per 16. März 2011 datierten Bericht und Antrag des Stadtrates an das Stadtparlament festgehalten worden sei, bestehe seit Jahren ein Nachfrageüberhang an der Primarschule Kirchplatz, schreibt die FDP. Aufgrund des fehlenden Schulraums sind seither diverse Klassen in provisorischen Klassenzimmern in umliegenden Gebäuden in der Altstadt untergebracht. Zudem ist auch der Kindergarten Neugruben seit einigen Jahren provisorisch in einer 4,5-Zimmer-Wohnung eingemietet. «Auch dessen Kapazität ist aufgrund der räumlichen Verhältnisse beschränkt, und er kann die in den nächsten Jahren zu erwartende Kinderzahl nicht hinreichend abdecken», heisst es in der Mitteilung weiter.

Bautätigkeit im Norden

Im betroffenen Einzugsgebiet im Norden der Stadt, inklusive dem neuen Stadtteil Rossrüti, herrsche in den nächsten Jahren weiterhin eine rege Bautätigkeit und die Schülerzahl bleibe unverändert hoch oder nehme gar zu, so die Begründung der FDP. Insbesondere unter Berücksichtigung dieser Umstände vertritt die Partei die Meinung, dass neuer Schulraum dort geschaffen werden soll, wo die Kinder wohnen, um die Schulwege nicht nur zumutbar, sondern auch sicher zu gestalten.

Zukunftsorientierte Lösung

Die FDP Wil sei überzeugt, dass es sich beim Standort Städeli um eine zukunftsorientierte Lösung handle und der Zeitpunkt für die Umsetzung richtig ist. Das gelte selbst unter dem Aspekt, dass zur Zeit nicht alle Fragen der seit Jahren laufenden Diskussionen um die Entwicklung der Wiler Schulen geklärt seien. (pd)