FDP ist für Stimmfreigabe

Am Montag diskutierten die Mitglieder der FDP Jonschwil-Schwarzenbach über die Einheitsgemeinde, die Ersatzwahl des Schulratspräsidenten und die Sanierung des Gemeindehauses.

Vivien Steiger
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Präsident der FDP-Ortspartei René Bruderer erfreuen die guten Ergebnisse der Nationalratswahlen. (Bild: vs.)

Präsident der FDP-Ortspartei René Bruderer erfreuen die guten Ergebnisse der Nationalratswahlen. (Bild: vs.)

JONSCHWIL. Die FDP Jonschwil-Schwarzenbach hat an ihrer Mitgliederversammlung die aktuellen Geschäfte der Gemeinde beraten und dazu Parolen gefasst. René Bruderer, Präsident der FDP Jonschwil-Schwarzenbach, sprach als erstes über das Ergebnis der Nationalratswahl in der Gemeinde Jonschwil, bei welchen die FDP im Vergleich der Parteistimmen gegenüber den Wahlen 2007 um 20,5 Prozent zugelegt hat. «Das ist ein gutes Ergebnis und zeigt, dass die Partei in der Gemeinde wahrgenommen und ihre Arbeit geschätzt wird», sagte René Bruderer.

«Leiter Volksschule»

Die FDP empfiehlt ihr Alternativmodell, welches eine Organisation ohne Schulrat vorsieht. Anstelle des Schulrates wünschen sich die FDP-Mitglieder einen «Leiter Volksschule», der sämtliche Aufgaben des Schulrates übernehmen soll und direkt dem Gemeinderat untersteht. «Der Leiter Volksschule ist Ansprechpartner für Eltern, Schulleiter und Behörden und somit ein Fachmann für alle Anliegen im Zusammenhang mit der Schule», erklärte René Bruderer. Die FDP sieht bei diesem Modell entscheidende Vorteile, weil es effizienter, einfacher und zukunftsgerichteter sei. Die Zahl der Gemeinderäte soll bei fünf belassen werden, da sieben für eine Gemeinde der Grösse Jonschwils zu viele seien. Da die FDP von ihrem Modell einer Einheitsgemeinde ohne Schulrat überzeugt ist, kann es nur darum gehen, einen Übergangspräsidenten für das Jahr 2012 zu wählen. Angesichts dieser Ausgangslage hat die FDP Stimmfreigabe für die Wahl des Schulratspräsidenten beschlossen. Gemeindepräsident Stefan Frei erklärte danach die Vorlage für die Sanierung des Gemeindehauses.

Ja zum Gemeindehaus

Die FDP-Mitglieder erachteten die Vorlage als zweckmässig und finanziell verkraftbar und den Neubau als zeitgemäss und zukunftsorientiert. Der Raumbedarf für die Gemeindeverwaltung müsste bereitgestellt werden und wird als Voraussetzung für das gute Funktionieren der Gemeindestrukturen angesehen. Die Vorlage wurde von den FDP-Mitgliedern einstimmig befürwortet.