FC Wil wird immer jünger – und punktet trotzdem

WIL. Wie schon in den Partien zuvor musste der FC Wil auch beim Gastauftritt in Schaffhausen, den er mit 3:1 gewann, auf eine ganze Mannschaft verzichten, da elf Spieler verletzt waren. Unter ihnen sind klingende Namen wie Egemen Korkmaz, Mert Nobre, André Santos oder Johan Vonlanthen.

Simon Dudle
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WIL. Wie schon in den Partien zuvor musste der FC Wil auch beim Gastauftritt in Schaffhausen, den er mit 3:1 gewann, auf eine ganze Mannschaft verzichten, da elf Spieler verletzt waren. Unter ihnen sind klingende Namen wie Egemen Korkmaz, Mert Nobre, André Santos oder Johan Vonlanthen. Die lange Absenzenliste hat zur Folge, dass zuletzt fast schon regelmässig Akteure aus dem eigenen Nachwuchs zu ihren ersten Challenge-League-Minuten gekommen sind. Nachdem in den Spielen zuvor der 19jährige Heroid Gjoshi und der 20jährige Pascal Huber debütiert hatten, durften in Schaffhausen gleich zwei Akteure erstmals ran.

In der Stammformation stand der 21jährige Goalie Jim Freid, der den abwesend gemeldeten Stammgoalie Patrick Drewes ersetzte (mehr dazu auf Seite 9). Freid musste zwar bereits nach gut sechs Minuten hinter sich greifen, vereitelte davor und danach aber mehrere Möglichkeiten der Schaffhauser. «Ich hatte zwei, drei gute Aktionen. Es ist aber auch viel für mich gelaufen», sagte Freid bescheiden.

Mit Magnus Breitenmoser kam in der Nachspielzeit ein Mittelfeldspieler aus dem eigenen Nachwuchs erstmals zum Einsatz, der Jahrgang 1998 hat und noch keine 18 Jahre alt ist. Auch wenn es ihm nur zu einem Ballkontakt reichte, durfte er hinterher berichten, dass er ab heute Montag fester Bestandteil der ersten Mannschaft ist.

Die jungen Wiler wissen zu gefallen. Seit vier Spielen und über einen Monat sind die Äbtestädter unbesiegt. Allerdings in einer Phase, in der es allen Teams um nicht mehr viel geht.