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Die Profis des FC Wil trotzen der Hitze

Die Spieler des FC Wil trainieren auch bei den derzeitigen Temperaturen zweimal täglich – und das mit voller Intensität. Wenn möglich, werden die Einheiten aber verkürzt und mehr Trinkpausen eingelegt.
Gianni Amstutz

Selbst wer körperliche Anstrengungen auf ein absolutes Minimum reduziert, dem tropfen Schweissperlen von der Stirn. Wer würde bei diesen Temperaturen verrückt oder ambitioniert genug sein, Sport zu treiben? Die Antwort ist simpel: Leute, die dafür bezahlt werden.

Denn für die Spieler des FC Wil ist Training angesagt, Hitze hin oder her. Schliesslich befindet sich die Mannschaft mitten in der Saisonvorbereitung. Automatismen müssen trainiert, der Fitnesszustand verbessert und das Teamgefüge gestärkt werden. Hitzefrei gibt es für die Profis ebenso wenig wie für die Schülerinnen und Schüler in Wil.

An den Trainingszeiten wird nicht gerüttelt

So trainiert die 1. Mannschaft auch in dieser Woche – in der das Thermometer oft mehr als 30 Grad anzeigt – zweimal täglich. An den üblichen Trainingszeiten wird ebenfalls nicht gerüttelt. Jeweils um 10 Uhr und um 14.30 Uhr beginnen die Einheiten.

An diesem Donnerstagmorgen sind jedoch keine Spieler auf dem Feld zu sehen. Das hat aber nichts mit der sengenden Hitze zu tun, welche die IGP-Arena in eine Sauna verwandelt. Nach dem Testspiel am Mittwoch gegen den FC Zürich steht ohnehin Krafttraining auf dem Programm. So können die Spieler im Fitnessraum bei etwas angenehmeren Temperaturen an ihrer Physis arbeiten.

Das Trainingsprogramm wird aber trotz der Hitze normal gestaltet, wie von Cheftrainer Ciriaco Sforza zu erfahren ist. «Natürlich hat die Witterung einen Einfluss.» Trotzdem sei es wichtig, zu trainieren, um die Mannschaft für die Saison vorzubereiten. Diese beginnt am 20. Juli mit einem Auswärtsspiel beim FC Chiasso. Auch dann oder bei anderen Spielen im Juli und August könne es heiss werden, sagt Sforza und relativiert damit die Hitze dieser Juniwoche.

An der Intensität der Trainings änderten die Temperaturen nichts, so der Cheftrainer. «Wir wollen das Tempo hoch halten.» Ganz ohne Einfluss bleibt die Hitze für die Spieler des FC Wil indes nicht. Sforza sagt:

«Man darf die Auswirkungen auf den Körper nicht unterschätzen»

Die Belastung sei hoch. Und auch wenn die Profis sportlich fit seien und mit der höheren Belastung besser umgehen könnten, gebe es trotzdem auch Limits. So achtet der Trainer-Staff darauf, die einzelnen Übungen, wenn möglich, etwas kürzer zu gestalten und die eine oder andere zusätzliche Pause einzubauen. Diese sollen neben der Regeneration vor allem für eines genutzt werden: trinken. Denn bei Temperaturen über 30 Grad Celsius können Profifussballer bis zu zwei Liter Wasser pro Stunde verlieren.

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