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FC WIL: Liga droht mit Konsequenzen

Der FC Wil muss bis zum Saisonstart in knapp drei Wochen eine bessere Lichtanlage haben, um die Lizenzauflagen zu erfüllen. Nun ist die Liga aktiv geworden und kündigt ein Disziplinarverfahren an, sollte der Termin nicht eingehalten werden.
Simon Dudle
Im Bergholz braucht’s bis zum Saisonbeginn am 23. Juli zusätzliche Lichter. Sonst läuft der FC Wil Gefahr, sanktioniert zu werden. (Bild: Simon Dudle)

Im Bergholz braucht’s bis zum Saisonbeginn am 23. Juli zusätzliche Lichter. Sonst läuft der FC Wil Gefahr, sanktioniert zu werden. (Bild: Simon Dudle)

Dicke Post für den FC Wil: Wie auch Ligakonkurrent Wohlen hat er von der Swiss Football League einen Brief erhalten, der es in sich hat. Darin wird der Äbtestädter Fussballclub aufgefordert, die Lichtanlage bis zum Saisonstart aufzurüsten und somit die Lizenzauflagen zu erfüllen. Ansonsten droht die Liga mit einem Disziplinarverfahren. Dieses kann eine Busse oder im schlimmsten Fall gar einen Punktabzug zur Folge haben. "Wir brauchen ganz schnell eine Lösung, um nicht schon wieder negative Schlagzeilen zu schreiben", sagt Dani Wyler, Mediensprecher des FC Wil.

Eine solche scheint aber nicht in Sicht. Verantwortlich ist die Stadt Wil als Eigentümerin des Stadions. Stefan Hauser, Kommunikationsbeauftragter der Stadt Wil, hatte unlängst gegenüber der "Wiler Zeitung" gesagt, dass derzeit Projektierungsarbeiten laufen und diese bis Anfang Juli abgeschlossen sein sollen. Noch vor der Baueingabe ist eine Information für die betroffenen Grundeigentümer und anschliessend für die Öffentlichkeit geplant. Den Ausführungstermin hatte er offengelassen und vom Planungs- und Baubewilligungsverfahren abhängig gemacht.


Ausführung wegen Bauplänen zurückgestellt

Wird dieses Vorgehen eingehalten, ist eine Aufrüstung der Lichtanlage bis zum Saisonbeginn am 23. Juli nicht realistisch. Dies bestätigte Hauser auf Anfrage. Darum drückt der FC Wil nun aufs Gaspedal: "Wir haben den Brief der Liga sofort an die Stadt weitergeleitet und sie ersucht, uns so schnell wie möglich zu kontaktieren. Es braucht ein Gespräch, um die Sache einvernehmlich zu lösen", sagt Wyler. Er ergänzt, dass dem Verein die Hände gebunden seien. "Wir können nicht selber Lämpchen installieren. Die Anlage gehört der Stadt." Dann legt er eine Schippe nach und sagt: "Es ist seit fünf Jahren bekannt, wie die Lichtstärke sein muss."

Laut Hauser hat der Wiler Stadtrat bereits im November des Jahres 2015 die Erhöhung der Lichtstärke als gebundene Ausgabe bewilligt. Die Ausführung wurde aber zurückgestellt, weil der FC Wil unter türkischer Führung eine überdachte Gegentribüne auf der Nordseite des Stadions mit 1000 Sitzplätzen und auch einen Neubau des gesamten Fussballstadions Bergholz in Betracht zog. Als der Verein das Baugesuch für die neue Gegentribüne im April dieses Jahres zurückgezogen hatte, nahm die Stadt die Arbeiten in Zusammenhang mit der Erhöhung der Lichtstärke wieder auf. Aktuell ist die Situation so: Zwar erreicht die Lichtanlage in der IGP-Arena die neu geforderten 500 Lux, allerdings ist der Lichteinfall nicht gleichmässig verteilt. Obwohl die Scheinwerfer im "alten" Bergholz die 500 Lux produzierten und ins neue Stadion übernommen wurden, ist es für die Liga zu dunkel. "Dies ergab sich aus der veränderten Stadiongeometrie, die mit dem Neubau einhergegangen ist", sagte Hauser.

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