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Fazit nach der Hinrunde im Amateurfussball: Formanstieg hier, freier Fall dort

Die Bilanz der drei Teams aus der Region ist nach Abschluss der Hinrunde in der 2. Liga interregional durchzogen. Während der FC Uzwil einen starken Schlussspurt gezeigt hat, sind der FC Bazenheid und der FC Wil U20 eingebrochen.
Hans-Caspar Kellenberger und Tim Frei
Ein Uzwiler (gelb) kämpft gegen drei Bazenheider um den Ball. Am Samstag treffen die beiden Teams im Cup erneut aufeinander. (Bild: Ralph Ribi)

Ein Uzwiler (gelb) kämpft gegen drei Bazenheider um den Ball. Am Samstag treffen die beiden Teams im Cup erneut aufeinander. (Bild: Ralph Ribi)

Eine ausgeglichene Meisterschaft: Nach Ablauf der Hinrunde der Gruppe 6 der 2. Liga interregional zeigt sich, dass diese Prognose mit zwei Ausnahmen zutreffend war. Das Mittelfeld ist äusserst umkämpft – zwischen dem Zweitletzten Bazenheid auf Rang 13 und dem Zweiten Seuzach liegen nur elf Punkte. Zwei Teams haben sich von dieser grossen Gruppe abgesetzt, beziehungsweise haben den Anschluss verloren: Leader Chur und der abgeschlagene Tabellenletzte United Zürich.

Die Bündner haben sechs und mehr Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz und gelten deshalb als Aufstiegskandidat Nummer eins. Den Zürchern, die im Frühling noch in der 1. Liga spielten, droht der zweite Abstieg hintereinander – drei Punkte aus 13 Partien, ein Torverhältnis von 17:65 und zehn Punkte Rückstand auf den Zweitletzten sprechen Bände.

Bazenheid (rot-schwarz) im Derby gegen Wil U20. (Bilder: Benjamin Manser)Bazenheid (rot-schwarz) im Derby gegen Wil U20. (Bilder: Benjamin Manser)
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Uzwil (gelb) im Derby gegen Bazenheid. (Bilder: Ralph Ribi)Uzwil (gelb) im Derby gegen Bazenheid. (Bilder: Ralph Ribi)
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Bilder 2. inter

Die Regionalsport-Redaktion hatte vor Saisonbeginn der 2. Liga interregional die Rangierungen der drei Teams aus der Region getippt. Eine Zwischenbilanz:

FC Uzwil: solide Defensivleistung

Die Bilanz des FC Uzwil ist durchzogen – zumindest was die Punkteausbeute betrifft. Dies trotz einer gegen Ende der Vorrunde ansteigenden Formkurve (siehe Grafik). Die Uzwiler stehen im oberen Mittelfeld auf dem fünften Platz.

Sie haben in der Liga am zweitwenigsten Tore kassiert, was auf eine solide Defensivleistung schliessen lässt. Trainer Sokol Maliqi verneint, dass man mehr die Defensive trainiere. «Wir haben es bewusster auf konkrete Spielsituationen angewandt, aber nicht mehr oder weniger trainiert.»

«Wir wollen jede Mannschaft dominieren»

Anderseits hat Uzwil in der Vorrunde zu wenig Tore erzielt. Maliqi sieht den Hauptgrund dafür nicht in den Abgängen von Stürmern wie Andrea Lo Re, sondern bei der Chancenverwertung. Um am Ende der Saison einen Spitzenplatz zu belegen, muss Uzwil im Abschluss effizienter werden. Um dies zu erreichen, ist laut Maliqi unter anderem eine höhere Trainingspräsenz nötig.

Eine Vergrösserung des Kaders wäre ebenfalls von Nutzen, da die Spieler dann einem verstärkten Konkurrenzkampf ausgesetzt wären. «Wir wollen uns im Spiel so entwickeln, dass wir jede Mannschaft dominieren können», sagt der 37-jährige Maliqi.

Redaktionstipp vor der Saison: 3. Platz. Aktuelle Rangierung: 5.

FC Wil U20: zu fehlerhaft im Spielaufbau

Die zweite Equipe des FC Wil blickt ebenfalls auf eine durchzogene Vorrunde zurück. Die Wiler haben zwar vier Punkte mehr auf dem Konto als noch in der vergangenen Saison zur gleichen Zeit. Vor der Rückrunde haben sie aber nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Drittletzten Bassersdorf. Auf die Frage, ob sein Team nun gegen den Abstieg spielt, antwortet Trainer Fabinho: «Wir haben 16 Punkte, mit 30 steigt man am Ende nicht ab». Er fügt an:

«Die Abwehr bereitet mir dennoch Kopfzerbrechen. Einige Spiele waren eine Katastrophe.»

30:29 lautet das Torverhältnis der Wiler nach 13 Spielen. Die Probleme liegen nicht in der Offensive. «Die Hälfte der Gegentore entstanden aus Fehlern im Spielaufbau», sagt Fabinho.

Fabinho nimmt Stürmer in die Pflicht

Der Trainer macht ein Konzentrationsproblem für die Negativserie verantwortlich. «Wir müssen den Ball sicherer und damit konzentrierter spielen in der Vorwärtsbewegung. Wenn ein Spieler in den Profibereich will, dürfen solche Fehler im Aufbau nicht passieren.»

Umgekehrt beginne die Verteidigungsarbeit bereits beim Stürmer. Wil II hat bis anhin mehr reagiert, anstatt zu agieren. Das Spiel stärker in die eigene Hand zu nehmen, ist darum ein wichtiges Ziel im Hinblick auf die Rückrunde.

Redaktionstipp vor der Saison: 6. Platz. Aktuelle Rangierung: 11.

FC Bazenheid: Ligaerhalt geniesst oberste Priorität

Für die Toggenburger ist es die erwartet schwierige Saison nach dem Umbruch. Hans Stadler, Sportchef des FC Bazenheid, hat damit gerechnet. Zudem:

«Wir sind in der Vergangenheit mit guten Resultaten verwöhnt gewesen».

Mit durchschnittlich einem Punkt pro Partie liegt Bazenheid auf dem zweitletzten Rang. Das Saisonziel lautete, einen Platz im Mittelfeld zu erreichen. Davon sind die Toggenburger derzeit entfernt. Doch Stadler sagt: «Wir sind nicht abgehängt, mit fünf Punkten mehr wären wir voll dabei».

Cupspiel gegen Uzwil am Samstag

Dennoch ist er sich bewusst, dass der Ligaerhalt jetzt oberste Priorität geniesst. Um dieses Ziel zu erreichen, strebt Stadler Wintertransfers an. Nebst ein bis zwei Routiniers will er weitere junge Spieler verpflichten, um das Kader zu verbreitern.

Bevor es für die Toggenburger aber in die Winterpause geht, möchten sie am Samstag im Cupspiel in Uzwil Revanche für die Derbyniederlage in der Meisterschaft nehmen.

Redaktionstipp vor der Saison: 8. Platz. Aktuelle Rangierung: 13.

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