Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FAUSTBALL: Trainer emotional verabschiedet

Benjamin Meile sprang eher zufällig als Trainer der ersten Mannschaft (NLA/NLB) ein und übte das Amt schliesslich sieben Jahre aus. Am Sonntag wurde er gebührend verabschiedet und seine Tätigkeit verdankt.
Urs Nobel
Sichtlich gerührt ging Benjamin Meile durch das Spalier, das für ihn gebildet wurde. (Bild: Urs Nobel)

Sichtlich gerührt ging Benjamin Meile durch das Spalier, das für ihn gebildet wurde. (Bild: Urs Nobel)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Die Überraschung gelang. RiWi verabschiedete seinen Trainer der ersten Mannschaft gebührend und auf emotionelle Art. Auf jeden Fall fand der scheidende Trainer keine Worte, als auch er etwas sagen wollte. Gleichzeitig konnten die Hinterthurgauer Faustballer den Nachfolger präsentieren. Es handelt sich dabei um Simon Forrer, aktuell Spieler bei Oberbüren. Er ist aber auch schon längere Zeit Mitglied von RiWi und in verschiedenen Chargen im Nachwuchsbereich des Vereins tätig.

Benjamin Meile hat eine besondere Trainerlaufbahn hinter sich. Einst als Notnagel als Coach eingesetzt, führte er das Fanionteam sieben Jahre. Dieses stieg in besagter Zeit dreimal in die NLA auf und dreimal auch wieder ab. «Es ist deshalb richtig, dass ein neuer Teamverantwortlicher dafür sorgen kann, dass aus der Liftmannschaft wieder eine ernst zu nehmende NLA-Truppe mit Ambitionen wird», sagt Meile, der dem Verein aber erhalten bleibt und «immer wieder bereit ist, dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird».

Benjamin Meile wollte schon vor einem Jahr das Traineramt niederlegen. Mangels geeignetem Nachfolger erklärte er sich aber nochmals bereit, je eine Feld- und Hallensaison anzuhängen. Vereinspräsident Harry Stehrenberger zur Trainersuche: «Es gibt nicht viele gute Faustballtrainer. Wir haben auch externe Kandidaten in Betracht gezogen. Wichtig war, dass wir einen Trainer verpflichten können, der im vorhandenen Spielermaterial Verbesserungsmöglichkeiten sieht und sich auch zutraut, das Team weiterzubringen. Wir halten am Anspruch, ein NLA-Team zu stellen, fest.»

Simon Forrer ist – auch wenn er die Meisterschaft bei Oberbüren spielt – bei RiWi kein Unbekannter. Er hat sich in den vergangenen Jahren intensiv für den RiWi-Nachwuchs eingesetzt und diesen teilweise auch schon im Aktivbereich integriert. «Es reizt mich nun, nach meinen ‹Lehrjahren› eine erste Mannschaft zu trainieren», erklärte Forrer seine Motivation zur Zusage als Trainer des Fanionteams.

War Trainer Meile als Aktiver ein Defensivspieler, so ist Forrer ein gelernter Angreifer. Er glaubt deshalb, dass er im Vergleich zu seinem Vorgänger künftig in den Trainings oder auch in der Teamführung einiges ändern wird. «Im Faustball ist es ähnlich wie im Fussball. Ein Trainer, der früher Torhüter war, trainiert sein Team anders als ein einstiger Stürmer.» Nichts ändern wird Simon Forrer an der Teamstruktur, und als Teamplayer liegt ihm zudem ein funktionierender Teamspirit am Herzen. Die NLA-Saison für RiWi beginnt am 25. November.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.