FAUSTBALL: Starke Aufholjagd nur schlecht belohnt

Mit der Niederlage gegen Wigoltingen 2 und dem ungefährdeten Sieg gegen Affeltrangen blieben die RiWi-Faustballer bei ihrer Heimrunde vom Samstag unter Budget.

Herbert Brägger
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Als zweitplatziertes Team, nur zwei Zähler hinter Leader Oberwinterthur, traten die NLB-Faustballer von RiWi am Samstag auf der heimischen Ägelseeanlage zu den beiden letzten Hinrundenpartien an. Sich mit Siegen in den Derbys gegen Wigoltingen 2 und Nachbar Affeltrangen die Spitzenrangierung zu festigen, war die klare Vorgabe im motivierten Team.

Trotz Steigerung den Sieg verschenkt

Spannender und emotionsgeladener kann ein Faustballspiel kaum gespielt werden als die Partie RiWi gegen Wigoltingen. RiWi wirkte zu Beginn zu ungeduldig und übermütig, es mangelte an der Konzentration und die Eigenfehlerquote stieg beinahe ins Unermessliche. Trotz der verschenkten Punkte wurden die beiden ersten Sätze nur äusserst knapp verloren. Ein 2:0-Zwischenresultat wäre ebenso gut möglich gewesen wie das unerwartete 0:2. Mit dem Rücken zur Wand agierte das Heimteam aber plötzlich sicherer und effizienter und hatte keine Mühe, dank zwei klar gewonnener Sätze mit Wigoltingen gleich zu ziehen. Der Entscheidungssatz war schliesslich die grosse Chance für beide Teams. Sie schenkten sich nichts, bis die Partie am Schluss vom glücklicheren Wigoltingen knapp gewonnen wurde.

Affeltrangen immer unter Kontrolle

Das Nachbarduell gegen Affeltrangen verlief dann ganz nach der Vorstellung von Favorit RiWi. Der Gegner, der vorgängig den Wigoltingern, ebenfalls in einem Fünfsätzer, alles abverlangt hatte, aber auch nicht reüssieren konnte, spielte zwar gut mit. Er hatte dann aber gegen ein erstarktes RiWi klar das Nach­sehen.

Lediglich zwei Zähler hinter dem Leader

RiWi steht nun nach Abschluss der Hinrunde mit zehn Zählern, zusammen mit den drei weiteren punktgleichen Teams aus Elgg-Ettenhausen, Wigoltingen und Affoltern am Albis, zwei Zähler hinter Leader Oberwinterthur oben in der aktuellen Rangliste. Eine breite, ausgeglichene Spitzengruppe hat sich gebildet, was die Aufgabe für das Ziel Aufstiegsrunde sicher nicht einfacher macht. Trainer Benjamin Meile zeigt sich entsprechend enttäuscht über die vergebenen Punkte, sagt aber: «Ich bin stolz über die Art und Weise, wie sich das Team in der ersten Partie aus dem Loch geholt hat. Dass die Aufgabe dann aber nicht ganz zu Ende gespielt wurde, liegt auch an mangelnder Erfahrung und Abgeklärtheit im Team.» Zeit, um an einer Verbesserung der wunden Stellen zu arbeiten, bietet sich bis zum 24. Juni an. Dann startet in Wilen die Rückrunde.

Herbert Brägger

sport@wilerzeitung.ch

Aufstellung

RiWi: Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Simon Scherrer, Kevin Müller, Philipp Jung (verletzt).Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer.

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